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Fünf Verletzte nach Zusammenstoß in Kreuzung
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Aktualisiert vor 17 Minuten.

Unfall In Oldenburg
Fünf Verletzte nach Zusammenstoß in Kreuzung

NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Alle möglichen Dinge im Internet bestellt – aber nichts bezahlt

26.03.2019

Cloppenburg Wegen gewerbsmäßigen Betruges in 21 Fällen hat das Cloppenburger Amtsgericht einen Cloppenburger (37) zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Das, was sich der Angeklagte durch seine Betrugstaten ergaunert hat, muss er nun an den Staat zur Weiterleitung an die Geschädigten zurückzahlen. Das sind im Fall des Angeklagten 5700 Euro. Mit auf der Anklagebank saß die Ehefrau des 37-Jährigen. Laut ursprünglicher Anklage sollen die Eheleute alle möglichen Waren des täglichen Bedarfs im Internet oder bei Warenhäusern bestellt, aber nichts bezahlt haben. Man habe auf großem Fuß gelebt, so die ursprüngliche Anklage. Neben Textilien und Kinderspielzeug waren auch ein Kühlschrank für 900 Euro sowie ein Heimkino für 400 Euro bestellt worden.

Die Waren wurden teils auf falschen Namen geordert – auf den der Oma oder eines Arbeitskollegen des Angeklagten. Auch waren E-Mail-Anschriften immer einmal wieder ausgetauscht worden.

Die Anklage war von einem gemeinschaftlichen Betrug ausgegangen. Die Eheleute hätten einen gemeinsamen Tatplan verwirklicht. Doch das ließ sich im Verfahren nicht feststellen, deswegen wurde die Ehefrau auch freigesprochen.

Der 37-Jährige hat die ganze Schuld auf sich genommen. Er will alles alleine bestellt haben, darunter auch Damenunterwäsche. Zu widerlegen war ihm das auch nicht. Der Mann ist nicht vorbestraft. Warum er trotzdem solche Betrügereien, die früher oder später auffliegen müssen, begangen hat, ist nicht klar. Der Angeklagte sprach davon, dass es leicht sei, im Internet etwas zu bestellen.

Der 37-Jährige arbeitet beruflich in Vollzeit. Im Rahmen der Bewährungsauflagen muss er aber trotzdem 40 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten. Weil der Angeklagte nicht vorbestraft ist, kam er noch mit einer Bewährungsstrafe davon.

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