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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

25-Jähriger vergewaltigt Disco-Bekanntschaft

13.07.2018

Cloppenburg Im Prozess gegen einen syrischen Flüchtling (25) aus Cloppenburg, der sich wegen Vergewaltigung vor dem Cloppenburger Amtsgericht verantworten musste, ist der Angeklagte am Donnerstag zu einer Gefängnisstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Das Gericht war davon überzeugt, dass sich der Angeklagte an einer 19-Jährigen, die er zuvor in einer Cloppenburger Diskothek kennengelernt hatte, sexuell vergangen hat.

Die 19-Jährige war in der Tatnacht mit in die Wohnung des Angeklagten gegangen. Sie soll benommen gewesen sein. Eine Freundin des Opfers hatte gemutmaßt, der 19-Jährigen könnten K-O-Tropfen verabreicht worden sein. Das ließ sich so nicht feststellen. Möglicherweise war nur Alkohol im Spiel gewesen. So oder so: In der Wohnung hatte sich die 19-Jährige schlafen gelegt. Das Gericht war davon überzeugt, dass der Angeklagte nun zunächst die schlafende (widerstandsunfähige) Frau vergewaltigt hat. Dann, als sie erwachte, vergewaltigte er sie unter direkter Gewaltanwendung ein zweites Mal.

Der Körper der Frau wies zahlreiche blaue Flecken auf. Die Verteidigung behauptete, die Flecken seien älteren Datums und nicht durch eine angebliche Vergewaltigung entstanden. Ein Rechtsmediziner schloss aber nicht aus, dass die Flecken aus der Tatnacht stammten. Aufschlussreich war hier die Aussage der Freundin der 19-Jährigen. Sie hatte das Opfer gegen 2 Uhr nachts in der Diskothek verabschiedet. Da hatte die 19-Jährige noch keine Flecken am Körper und im Gesicht gehabt.

Am anderen Morgen gegen 10 Uhr hatte die Freundin die 19-Jährige bei dem Angeklagten abgeholt. Da hatte sie die Flecken. Die Anordnung der Flecken passten zu einer Vergewaltigung, so der Rechtsmediziner. Das Gericht schenkte dann auch der 19-Jährigen absoluten Glauben. Auf ein vom Verteidiger beantragtes aussagepsychologisches Gutachten hatte es verzichtet. Der Angeklagte hat in dem Verfahren zu den Vorwürfen geschwiegen. Im Ermittlungsverfahren soll er noch von einem einvernehmlichen Beischlaf gesprochen haben. Das aber glaubte das Gericht nicht. Mit dem Strafmaß erfüllten die Richter den Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

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