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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Gerichtsprozess In Cloppenburg: 12-Jähriger wegen anzüglichem Foto erpresst

12.10.2019

Cloppenburg Dass man anzügliche Bilder von sich niemals verschicken sollte, musste jetzt schon ein Zwölfjähriger bitter erfahren. Der Junge war wegen eines Fotos von einem 15-Jährigen erpresst worden. Am Freitag wurde der Jugendliche vom Jugendgericht des Cloppenburger Amtsgerichts wegen versuchter Erpressung und Nötigung zur Teilnahme an einem sozialen Trainingskursus verurteilt. Außerdem muss er ein Entschuldigungsschreiben an den Zwölfjährigen schicken.

Nichts Böses ahnend soll der Zwölfjährige ein leicht anzügliches Foto von sich per Handy an eine gleichaltrige Klassenkameradin geschickt haben. Was das sollte, wurde nicht klar. Möglicherweise hat sich der Junge auch nichts dabei gedacht. Doch er sollte es bitter bereuen. Die Klassenkameradin soll nämlich das Foto ihrem Bruder gezeigt haben. Ob der nun Rache üben wollte, ist nicht klar. Jedenfalls aber soll er Kontakt zu dem Zwölfjährigen aufgenommen haben.

Zehn Euro sollte der Zwölfjährige zahlen, ansonsten werde man das Foto weiterschicken, soll der 15-Jährige gedroht haben. Der Zwölfjährige konnte aber nicht zahlen. Dann passierte zunächst nichts. Aber verschickte Fotos existieren immer weiter. Erste Veröffentlichungen soll es bereits gegeben haben. Das soll den 15-Jährigen veranlasst haben, den Zwölfjährigen weiter zu erpressen. Dieses Mal soll der Preis aber höher geworden sein.

Am Ende soll der 15-Jährige 80 Euro von dem Zwölfjährigen gefordert haben, ansonsten werde das Foto einem größeren Kreis zur Verfügung gestellt werden, soll der 15-Jährige gedroht haben. In seiner großen Not wandte sich der Zwölfjährige dann an seine Eltern. Damit war der Spuk vorbei. Die Eltern erstatteten sofort Anzeige. Im sozialen Trainingskursus soll der junge Angeklagte nun lernen, wie man sich richtig verhält. Und mit dem Entschuldigungsschreiben soll der 15-Jährige Farbe bekennen und sich vergegenwärtigen, dass sein Verhalten falsch war.

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