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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Trunkenheitsfahrer 14 Monate in Haft

20.10.2017

Cloppenburg Wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ist ein 30 Jahre alter Familienvater aus Cloppenburg zu 14 Monaten Gefängnis und einer dreijährigen Führerscheinsperre verurteilt worden. Ein entsprechendes Urteil des Cloppenburger Amtsgerichts hat das Oldenburger Landgericht am Donnerstag in zweiter Instanz weitgehend bestätigt.

Bei dem mehrfach vorbestraften Angeklagten handelt es sich um einen hartnäckigen Wiederholungstäter. Keine Verurteilung konnte ihn beeindrucken. Selbst mehrere Haftverbüßungen hielten ihn nicht von neuen Straftaten ab. Diebstähle und Einbrüche lagen den früheren Verurteilungen zugrunde. Jetzt bringen den Angeklagten das häufige Fahren ohne Fahrerlaubnis im betrunkenen Zustand erneut ins Gefängnis.

Gegen das Urteil des Cloppenburger Amtsgerichtes hatte der Angeklagte über seinen Anwalt Berufung eingelegt. In Oldenburg wollte er das schier Unmögliche erreichen: eine Bewährungsstrafe. Keine Arbeit, keine Einkünfte und ein nicht behandeltes Alkoholproblem: Eine günstige Sozialprognose als Vorbedingung für eine Bewährungsstrafe war für die Oldenburger Berufungskammer weit und breit nicht zu erkennen.

Im Sitzungssaal waren am Donnerstag die kleinen Kinder des Angeklagten anwesend. Was nütze es der Gesellschaft, dem Angeklagten und seiner Familie, wenn man den Angeklagten zu einer Strafe ohne Bewährung verurteile, fragte am Donnerstag der Anwalt des Angeklagten das Gericht. Doch der Verteidiger stand auf verlorenem Posten. Das lag unter anderem auch daran, dass der Angeklagte zwischenzeitlich inhaftiert worden ist. Ein Urteil des Amtsgerichtes in Minden war rechtskräftig geworden. Die vier Monate Haft verbüßt der 30-Jährige zurzeit. Wie soll man da eine günstige Sozialprognose stellen, resümierte der Vorsitzende Richter Alexander Wiebe. Die Berufung des Angeklagten wurde dann auch verworfen.

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