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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Autofahrer in Cloppenburg können nur kurz aufatmen

26.10.2019

Cloppenburg Cloppenburgs Autofahrer können kurzzeitig aufatmen. Denn seit Donnerstagabend ist die Kreuzung an der Löninger Straße/Lange Straße/Kirchhofstraße/Eschstraße wieder frei, am Freitagvormittag wurde der Verkehrsknotenpunkt bei einem Pressetermin offiziell freigegeben. Etwa 16 000 Autos passieren die Kreuzung täglich, und die Sperrung hatte seit Anfang Juli zu einigem Ärger, Verwirrung und verstopften Straßen geführt. „Jetzt ist der Cloppenburger wieder zufrieden“, freute sich Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) darüber, dass die Bauarbeiten fünf Wochen früher abgeschlossen wurden als geplant. 470 000 Euro zahlt die Stadt, 460 000 Euro der Landkreis.

Der Umfang der Bauarbeiten war immens. Der Regenwasser- und der Schmutzwasserkanal wurden erneuert, außerdem die Versorgungssysteme – Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation – saniert. Auch die Asphaltdecke hatten die Bauarbeiter erneuert – die Nebenanlagen neu gepflastert und gestaltet. Die neue Beleuchtung – im Übrigen LED-Lampen – soll für Erleuchtung sorgen. Neu ist auch die Ampelschaltung, die die Verkehrsflüsse jetzt intelligent steuert. „Das ist die modernste Ampelschaltung, die es gibt“, sagte Wiese. Intelligent ist sie dank einer optischen Steuerung, außerdem haben beispielsweise die Fahrradfahrer ihre eigenen Induktionsschleifen – so erkennt die Ampel, ob gerade Radler warten.

Generell soll mit der neuen Ampel ermöglicht werden, dass der Verkehr reibungsloser fließe, kündigte Wiese an. Die Hauptspur von der Langen Straße bis in die Löninger Straße soll aufgrund ihrer hohen Frequenz theoretisch auf Dauer-Grün stehen – wenn jedoch auf einer anderen Spur oder an einer Fußgänger-Ampel Bedarf besteht, erkennt die Ampel dies und schaltet entsprechend um.

Mit der Freigabe der Kreuzung soll nun die Fahrradstraße in der Kirchhofstraße besser frequentiert werden. Hier haben Radfahrer Vorrecht, Autos dürfen die Straße nur befahren, wenn sie ein Anliegen haben. „Die Straße ist für den Durchgangsverkehr gesperrt“, machte Bauamtsleiter Armin Nöh deutlich. Anwohner, Besucher der dortigen Bildungseinrichtungen, der Kirche oder beispielsweise der Tafel können aber weiterhin über die Straße fahren.

Für die Kontrollen sei die Polizei zuständig, sagte Nöh. Mit der ersten Fahrradstraße im Stadtgebiet sei man weiter auf dem Weg zur Fahrradstadt, so Nöh weiter. Außerdem betonten Nöh und Wiese, dass die Kirchhofstraße vielleicht nicht die letzte Fahrradstraße bleibt. Die Autos sollen – so Wiese – aber trotz aller Maßnahmen für Radler nicht aus der Stadt verbannt werden. „Da hätten viele Kaufleute etwas dagegen und ich persönlich auch. Wir müssen alle Verkehre berücksichtigen, um das Optimale herauszuholen“, sagte der Bürgermeister. Ob das Optimum an der sanierten Kreuzung gelungen ist, wird der Praxistest der Cloppenburger zeigen.

 So groß die Freude über die wiederfreigegebene Kreuzung auch sein mag – sie dürfte durch die nächste Baustellen-Ankündigung getrübt werden. Denn die Hagenstraße wird ab Montag voll gesperrt. In der Hagenstraße ist auf Höhe des Heinrich-Ottenjann-Wegs die Sanierung der Asphaltfahrbahn erforderlich, teilte die Stadtverwaltung mit. Denn genau auf diesem Stück wurde vor zwei Jahren ein Kanal in vier Metern Tiefe erneuert, dieses Stück soll nun asphaltiert werden. Gleichzeitig soll eine Querungshilfe zum dortigen Eingang des Museumsdorfs geschaffen werden. Eine Umleitungsstrecke werde ausgeschildert, Fußgänger und Radfahrer könnten die Baustelle passieren. Die Vollsperrung soll je nach Witterung im Dezember wieder aufgehoben werden. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und sichert eine zügige Baustellenabwicklung zu.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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