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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Zwei Schuppenbrände in einer Nacht

26.08.2019

Cloppenburg Gleich zweimal hat es am Freitagabend im Cloppenburger Stadtgebiet gebrannt. Am Kessener Weg hatten Anwohner einen Holzschuppen bereits mit einem Gartenschlauch gelöscht, als die Feuerwehr eintraf. Dieses Feuer war um 22.09 Uhr gemeldet worden. Der Schaden beträgt rund 1100 Euro.

Anders stellte sich die Situation in der Stormstraße dar, von wo um 22.24 Uhr eine Brandmeldung einging. Dort brannte ein weiterer Holzschuppen lichterloh. Aber auch hier war das Feuer schnell gelöscht. Die Feuerwehr war per Sirene und per Melder alarmiert worden. Da die Großleitstelle in Oldenburg jeweils „Gebäudebrand groß“ gemeldet hatte, waren die Cloppenburger Brandbekämpfer mit 40 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen losgefahren, wie Feuerwehr-Pressesprecher Björn Lichtfuß am Samstagmorgen bestätigte. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15 000 Euro. In beiden Fällen wurden keine Personen verletzt. Beide Brandorte sind zu Fuß keine zehn Minuten voneinander entfernt.

Eine vorsätzliche Brandlegung könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, so die Polizei am Samstag. Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten die Beamten eine männliche, erwachsene Person feststellen, die vorläufig festgenommen wurde. „Die Rolle dieser Person im Kontext der Brände wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt durch die eingeschalteten Brandermittler überprüft“, so Polizei-Pressesprecher Hendrik Ebmeyer.

Trotz intensiver Ermittlungen sei die Beweislage bislang nicht eindeutig genug gewesen, um eine Untersuchungshaft bei der Staatsanwaltschaft zu beantragen, hieß es dann am Sonntagabend von der Polizei. Der Mann sei am Samstag wieder entlassen worden, die Ermittlungen gegen ihn liefen allerdings weiterhin genauso wie in alle weiteren Richtungen auf Hochtouren.

In den vergangenen Monaten hatte es in Cloppenburg – und hier besonders im Bereich des Marktplatzes und der anliegenden Siedlungen – mehrfach gebrannt. Polizeilichen Ermittlungen zufolge stecken hinter zahlreichen Feuern ein oder mehrere Brandstifter. Zuletzt hatte das mit Efeu bewachsene Lagerhaus des Marktcafés Hofrogge gebrannt. Nur der schnelle und präzise Einsatz der Feuerwehr verhinderte in dem dicht bebauten Gebiet eine mögliche Katastrophe.

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„Noch im Feuerwehrhaus erreichte uns ein dritter Alarm. Kein Feuer. Ein versehentlich betätigter Hausnotruf war der Auslöser. In solchen Fällen unterstützen wir den Rettungsdienst, indem wir bei Bedarf die Haustüre öffnen“, schloss Feuerwehr-Pressesprecher Lichtfuß seinen Bericht über einen arbeitsreichen Abend.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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