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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

„Akutversorgung bei Schlaganfall überfällig“

29.10.2019

Cloppenburg Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Erkrankungen, die zu lebenslanger Behinderung, Demenz oder zum Tod führen kann. In der Europäischen Union entstehen daraus rund 988 000 Todesfälle jährlich. „Die medizinische Akutversorgung von Schlaganfall-Patienten im Landkreis Cloppenburg ist überfällig, wenn es um gleichwertige Lebensverhältnisse für Menschen auch im ländlichen Raum geht. Bei einem Schlaganfall kommt es auf eine schnelle wohnortnahe medizinische Versorgung an“, betont Landrat Johann Wimberg anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober.

„Je schneller Betroffenen geholfen wird, desto geringer sind die Folgeschäden“, sagt auch Christoph Essing, beim Landkreis Cloppenburg zuständig für die Gesundheitsregion. Man sei zusammen mit dem St.-Josefs-Hospital und dem CDU-Landtagsabgeordneten Christoph Eilers bestrebt, eine sogenannte Stroke Unit im Landkreis einzurichten. Dabei handelt es sich um spezielle Einrichtungen an einer neurologischen Abteilung im Krankenhaus. Patienten, die in einer Stroke Unit behandelt werden, haben ein geringeres Risiko, am Schlaganfall zu sterben, und weisen deutlich weniger schwere Folgeschäden auf.

Bereits seit dreieinhalb Jahren setzt sich auch das St.-Josefs-Hospital für die Schaffung einer neurologischen Abteilung ein. Der Vorschlag: Am Standort Cloppenburg soll eine Hauptabteilung mit 30 Planbetten errichtet werden. Bisher blockte die Gesundheitskommission, bestehend aus Krankenversicherungen, Ärztekammern und Politikern, dieses aber ab.

„Was die Behandlung von Schlaganfallpatienten angeht, gibt es hier im Landkreis einen weißen Fleck auf der Karte. Dabei geht es uns nicht darum, neurologischen Zentren die Patienten abzuwerben, sondern im Notfall eine schnellstmögliche Versorgung zu gewährleisten“, untermauert Essing die Forderung an das Land Niedersachsen. Die vorhandenen Einrichtungen rund um den Kreis Cloppenburg könnten keine ausreichende Fachbehandlung gewährleisten, da die Fahrten dorthin viel zu lang seien, teilte auch Neurologie Experte Hans-Christoph Diener von der Uni Duisburg-Essen mit.

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Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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