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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Prozess In Cloppenburg: Flüchtlings-Schleuser erhält Geldstrafe

23.03.2018

Cloppenburg Wegen Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz hat das Cloppenburger Amtsgericht am Mittwoch einen 49 Jahre alten Mann aus Cloppenburg zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt. Den Feststellungen zufolge hat der Angeklagte im Jahr 2016 mittels gefälschter Unterlagen sieben syrische Flüchtlinge aus dem Ausland nach Cloppenburg geschleust.

Motiv: Nächstenliebe

Der Cloppenburger hat die Taten gestanden. Er will aus Nächstenliebe gehandelt haben. Staatsanwaltschaft und Gericht zeigten sich aber skeptisch. Sie wollten wissen, wie viel Geld der Angeklagte für seine Schleuserdienste bekommen habe. Der Cloppenburger blieb aber bei seiner angeblichen Nächstenliebe. Er will einen „Mustafa“ getroffen haben, der geweint habe. Es sei „Mustafa“ um den Nachzug von angeblichen Angehörigen aus Syrien gegangen, so der Angeklagte.

Ein Nachzug ist nur möglich, wenn es einen Bürgen gibt, der schriftlich erklärt und belegt, für die Kosten der Einreise und des Unterhalts der Flüchtlinge in Deutschland aufkommen zu wollen und zu können. Der Angeklagte steht zwar in Lohn und Brot, verdient aber nicht annähernd soviel, als dass er als Bürge infrage käme. Und so wurden Gehaltsbescheinigungen gefälscht. Plötzlich verdiente der Angeklagte monatlich 3100 Euro netto.

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Schicksal der Syrer bleibt unklar

Mit diesen gefälschten Unterlagen und entsprechenden Antragsformularen war der Angeklagte dann bei der Ausländerbehörde des Landkreises Cloppenburg vorstellig geworden. Den Feststellungen zufolge konnten anschließend sieben Syrer einreisen. Der Angeklagte erklärte, dass er mehrmals Anträge bei der Behörde abgegeben habe. Die Fälschung der Gehaltsbescheinigungen habe aber „Mustafa“ vorgenommen. Der habe die Originalbescheinigungen gescannt und entsprechend gefälscht, meinte der Angeklagte. Was aus den sieben Syrern geworden ist, ist nicht klar. Sie dürften aber Asyl beantragt haben.

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