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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Rettungswesen: Kriseninterventionsteam seit elf Jahren zur Stelle

16.09.2017

Cloppenburg Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) in den Kreisen Cloppenburg und Vechta liegt viel an einer engen Zusammenarbeit. Bereits vor elf Jahren wurde eine Kooperation vereinbart. Nun trafen sich die Beteiligten zum jährlichen Informationsaustausch im Kreishaus Cloppenburg.

Heinz Dierker, Koordinator der PSNV Cloppenburg, konnte zahlreiche Mitarbeiter der PSNV beider Landkreise, der Feuerwehr, des THW, der Kreisverwaltung Cloppenburg und der Polizei begrüßen. Ein besonderer Gruß galt Landrat Johann Wimberg, dem Leiter der PSNV Vechta, Johannes Meyer, Polizeidirektor Walter Sieveke, Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns und dem Ortsbeauftragten des THW, Gerhard Fangmann.

Viel sei im Bereich der PSNV erreicht worden, jedoch gebe es immer noch erheblichen Optimierungsbedarf, stellte Dierker fest und kritisierte, dass das Kriseninterventionsteam in vielen Fällen zu spät, manchmal – auch bei entsprechenden Einsatzindikationen – gar nicht alarmiert wurde. Dierker forderte, dass die Alarm- und Ausrückeordnungen angepasst werden und über die Einsatzleitstelle bei Vorliegen bestimmter Einsatzlagen eine automatisierte Alarmierung erfolgt. „Wir müssen zeitnah an die Einsatzstellen, damit wir früh mit unserer Arbeit beginnen können und auch zum Beispiel zu betreuende Ersthelfer an den Unfallstellen noch erreichen und diese nicht ohne Hilfsangebot nach Hause gehen.“ Im Kreis Vechta gibt es dieselben Probleme. „Wir verstehen nicht, warum die Alarmierung häufig Probleme bereitet. Wir wollen doch nur unsere Arbeit machen“, so Meyer.

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Andererseits werde die Öffentlichkeit nach Dierkers Überzeugung zu früh über Einsatzlagen informiert. „Es darf nicht sein, dass Berichte mit Bildmaterial im Internet platziert werden, während die Angehörigen noch gar nicht über das Unfallgeschehen informiert werden konnten.“

Hierfür machte Polizeidirektor Sieveke aber nicht die örtliche Presse verantwortlich. „Die Redakteure der Tageszeitungen halten sich alle an einen Pressekodex, da haben wir überhaupt keine Probleme. Vielmehr sind die Sozialen Netzwerke das Problem, die mit Handyvideos von Privatleuten gespeist werden.“

Eine rechtzeitige Alarmierung der PSNV-Teams könnte das Problem der Informierung von Angehörigen auch lösen helfen, war sich das Plenum einig. Um sich besser auf besondere Einsätze, wie der gleichzeitigen Betreuung mehrerer Familien, vorzubereiten, vereinbarten Polizei und PSNV die Ausarbeitung eines Maßnahmenplanes. Auch wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen, in der Vertreter aller Hilfsorganisationen, der Polizei und des Landkreises mitarbeiten werden.

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