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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Urteil gegen Cloppenburger Raser bleibt bestehen

16.02.2019

Cloppenburg Wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ist ein Cloppenburger (36) zu einer Geldstrafe von 3300 Euro und einem viermonatigen Fahrverbot verurteilt worden. Ein Urteil des Cloppenburger Amtsgerichts hat das Oldenburger Landgericht am Freitag in zweiter Instanz bestätigt. Der Angeklagte will es immer ganz genau wissen. Wenn er durch Cloppenburgs City rast und von der Polizei angehalten wird, fragt er die Beamten zuerst nach ihren Dienstausweisen, auch wenn die Beamten Uniform tragen.

Dass er aber mit seiner provozierenden Fragerei auch nervt, das mag er nicht überlegt haben. Am 27. September 2017 war die nächste Kontrolle dran gewesen. Nachdem die leidige Diskussion über den Dienstausweis beendet war, beschlagnahmte die Polizei den Führerschein des Angeklagten. Was war passiert? Der Angeklagte war geblitzt worden. Gegen ihn war dann ein Bußgeldbescheid ergangen und ein dreimonatiges Fahrverbot verhängt worden.

Der 36-Jährige hat seine Melde- und Wohnanschrift bei seinen Eltern. Der Bußgeldbescheid war in den Gemeinschaftsbriefkasten gelegt worden. Davon aber wollte der Angeklagte nichts wissen. Dass das Fahrverbot bereits in Kraft getreten war, davon will er auch keine Ahnung gehabt haben. Das aber wusste die Polizei. Deswegen hat sie bei der letzten Kontrolle den Führerschein beschlagnahmt. Der Angeklagte war also ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen. Deswegen hatte ihn das Amtsgericht erstinstanzlich auch zu der Geldstrafe von 3300 Euro und einem weiteren Fahrverbot von vier Monaten verurteilt.

Gegen dieses Urteil hatte der Angeklagte dann Berufung eingelegt. Vom ersten Fahrverbot nichts gewusst: Der 36-Jährige hätte davon aber wissen können. Der Bußgeldbescheid sei ordnungsgemäß an die Melde- und Wohnanschrift des Angeklagten zugestellt worden, so der Richter am Freitag.

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