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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

So ist man in der dunklen Jahreszeit sicher unterwegs

25.10.2018

Cloppenburg Verschiedene Faktoren machen das Auto- und Fahrradfahren im Herbst nicht gerade ungefährlicher. Achim Wach, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, klärt auf, wie man sich in den einzelnen Situationen am besten verhalten sollte:

Wechselndes Wetter

Regen, Sonne und auch Nebel wechseln sich in diesen Tagen ab. „Daher sollte man immer mit Licht fahren – auch als Fahrradfahrer“, sagt Wach. Zudem sollten sich Fußgänger und Radfahrer auffällig und kontrastreich kleiden, damit sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen werden.

Laub auf den Straßen

Besonders morgens muss man mit viel Laub auf den Straßen rechnen. „Egal ob im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß – man sollte aufmerksam unterwegs sein und die Geschwindigkeit anpassen“, rät der Experte. Besonders gefährlich kann es in Gebieten mit vielen Lärchen werden. „Wenn die Nadeln nass werden, sind sie glatt wie Schmierseife“, warnt Wach. Hausbewohner müssen auch hier der Räumungspflicht auf Gehwegen nachkommen.

Gefahr durch Wild

„Der Oktober ist die Hochzeit für Wildunfälle“, sagt der Verkehrssicherheitsberater der Polizei. Man müsse daher noch aufmerksamer als sonst unterwegs sein. „Das Wild wechselt jetzt die Straße auch an Stellen, an denen man überhaupt nicht damit rechnet.“

Schlechte Sicht

Eine schlechte Sicht kann verschiedene Ursachen haben. Gefährlich wird es bei tiefstehender Sonne. „Es ist ratsam, die Sonnenbrille auch im Herbst und Winter parat zu haben“, sagt Wach. Zudem solle man versuchen, nicht direkt in die Sonne zu schauen.

Auch Nebel kann für schlechte Sicht sorgen. Aber: „Viele machen die Nebelscheinwerfer oder Nebelschlussleuchte zu früh an“, weiß der Verkehrssicherheitsberater . Die Nebelscheinwerfer dürfte man erst einschalten, wenn die Sicht unter 80 Meter beträgt. „Das heißt, wenn man außerorts unterwegs ist und den übernächsten Leitpfosten nicht mehr sieht, ist die Sicht schlechter als 80 Meter.“ Die Nebelschlussleuchte wird sogar erst bei einer Sicht von unter 50 Metern – also wenn man den nächsten Leitpfosten nicht mehr sehen kann – eingeschaltet. „Andernfalls werden andere Verkehrsteilnehmer extrem geblendet“, warnt der Experte. Wenn die Nebelschlussleuchte eingeschaltet wird, darf auch nur mit einer Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde gefahren werden. Wichtig sei auch, die Leuchten direkt wieder auszuschalten, wenn man aus dem Nebel raus gefahren ist.

Auch Fahrradfahrer sollten ihr Licht richtig eingestellt haben: „Das Licht sollte fünf Meter vor einem auf die Fahrbahn treffen. Dann sind die Scheinwerfer richtig eingestellt“, sagt Wach.

Beschlagene Scheiben

Wer morgens mit beschlagenen Scheiben zu kämpfen hat, sollte gleichzeitig Klimaanlage und Heizung anschalten. „Dann sind die Scheiben schneller frei als nur mit der Lüftung“, erklärt Wach. Entscheidend sei auf jeden Fall, lange genug zu warten. „Nur mit einem Guckloch darf man nicht losfahren. Die Sicht nach vorne und zur Seite muss uneingeschränkt sein.“ Mit einem sauberen Tuch könne man die Scheiben von innen auch zusätzlich trocken wischen.

Sinkende Temperatur

Sobald das Thermometer nur noch vier Grad anzeigt, muss man mit Bodenfrost und damit auch mit Glätte rechnen. „Viele vergessen, dass es schon bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt glatt werden kann. Daher sollte man jetzt auch spätestens die Winterreifen aufziehen“, sagt der Fachmann. Schon bei Temperaturen ab sieben Grad und weniger, sind die Winterreifen nämlich griffiger als Sommerreifen.

Noch ist Erntezeit

Vereinzelt werden noch Kartoffeln, Mais oder Rüben geerntet. Daher müsse man mit verschmutzen Fahrbahnen rechnen. „Außerdem muss man bedenken, dass die Landwirte mit ihren Erntefahrzeugen auch in der Dunkelheit unterwegs sind“, erklärt der Verkehrssicherheitsberater und ergänzt: „Die Beleuchtung der Fahrzeuge ist oft nicht an den Ecken angebracht, so dass man die Umrisse nicht eindeutig abschätzen kann. Gerade beim Überholen sollte man daher besonders aufpassen.“

Grundsätzlich sollte man in der dunklen Jahreszeit ohnehin etwas mehr Zeit einplanen, um von A nach B zu gelangen. So könne man auf alle Eventualitäten reagieren, erklärt Wach.

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Gloria Balthazaar Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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