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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Tötungsdelikt In Cloppenburg: Streit in Flüchtlingsheim – Frau stirbt nach Stichverletzung

22.06.2020

Cloppenburg Sonntagsruhe an der Jümmestraße. Im Sonnenschein sitzen Familien auf den feuerfesten Stahltreppen der Flüchtlingsunterkunft des Caritas-Sozialwerks (CSW). Doch seit dem frühen Morgen ist nichts mehr wie bisher: Eine 36-jährige Bewohnerin ist offenbar von einem 19-jährigen Bekannten erstochen worden. Es ist davon auszugehen, dass der zweijährige Sohn der Frau die Tat miterlebt hat. Er ist von der Polizei unverletzt im Zimmer gefunden worden. Das Jugendamt hat ihn in Obhut genommen.

Die Kriminalpolizei, deren unbeschrifteter Sprinter vor der Unterkunft steht, arbeitet im Zimmer des Opfers. Mehrere Mitarbeiter der Caritas-Sozialstation der Unterkunft sind da. Sie dürfen gegenüber der Presse nichts sagen – laufende Ermittlungen.

Bewohner des zweigeschossigen Behelfsheims auf freier Fläche hinter der Raststätte an der B 213 haben gegen 6 Uhr den Angriff auf die 36-jährige Frau mitbekommen. Es muss plötzlich klar geworden sein, dass etwas Schreckliches passiert: Um 6.04 Uhr ruft jemand die Polizei. Die Nachbarn hindern den 19-jährigen mutmaßlichen Täter daran, zu flüchten. Sie übergeben ihn der Polizei, wie Polizeisprecher Hendrik Ebmeyer berichtet. Als Ersthelfer hätten die Beamten versucht, die Frau zu reanimieren. Später habe der hinzugerufene Notarzt übernommen. Doch vergeblich – die Frau erliegt ihren Stichverletzungen noch am Tatort.

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Die Tatwaffe stellt die Polizei sichern. Es handele sich dabei nicht um ein Messer, berichtet Ebmeyer. Womit die Frau erstochen worden ist, will er noch nicht genauer sagen.

Unklar ist noch, in welchen Verhältnis Täter und Opfer standen. Sie kannten sich. Die Frau und ihr Sohn lebten in der Unterkunft an der Jümmestraße. Der 19-Jährige – ebenfalls ein Flüchtling, der allerdings anderswo in Cloppenburg untergebracht ist – sei schon mehrfach dort gesehen worden, berichtet Ebmeyer. Offenbar ist er aber nicht der Vater des Kindes. Der Heranwachsende wird vorläufig festgenommen. Es besteht der Verdacht, dass er während der Tat alkoholisiert war.

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Eva Dahlmann-Aulike Friesoythe / Redaktion Münsterland
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