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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Mutter aus Cloppenburg schlägt Söhne mit Rute

04.12.2019

Cloppenburg Wegen Kindesmisshandlung hat das Jugendgericht des Cloppenburger Amtsgerichts am Dienstag eine Mutter (26) aus Cloppenburg zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Das Jugendgericht war für den Fall zuständig, weil die Opfer Kinder sind. Die Angeklagte soll einer Gruppierung angehören, die die Bibel wörtlich nimmt und auch umsetzt.

Nach Überzeugung des Gerichts hatte die Angeklagte ihre beiden sieben und zehn Jahre alten Söhne mit einer Rute geschlagen. In der Bibel heißt es: „Wer seine Rute zurückhält, hasst seinen Sohn, wer ihn aber liebt, der sucht ihn sicherlich heim mit Züchtigung“. Wer das in der heutigen Zeit anwendet, bekommt es mit dem Gesetzgeber zu tun. Der hat das Schlagen von Kindern unter Strafe gestellt.

Und so musste sich auch die Angeklagte wegen ihrer eigenwilligen und bibelgestützten Erziehungsmethode vor Gericht verantworten. Sie soll häufiger ihre Söhne mit der Rute geschlagen haben, zum Beispiel dann, wenn die Söhne auf ihrem Gameboy ein Spiel spielten. Das Jugendamt war auf das Treiben der Angeklagten aufmerksam geworden. Diese soll uneinsichtig gewesen sein, deswegen wurden ihr die Söhne weggenommen. Sie sollen heute in einer Pflegefamilie leben.

Auch im Verfahren zeigte sich die Angeklagte uneinsichtig. Das Gericht wollte verhindern, dass die misshandelten Jungen als Zeugen aussagen müssen. Das aber soll die Angeklagte nicht als oberstes Ziel angesehen haben. Das Gericht reduzierte die Anklage auf eine Tat, die nach Überzeugung des Gerichts sicher nachzuweisen war – auch ohne Anhörung der Kinder. Die Angeklagte soll sich ungehalten gezeigt haben. Am Ende der Beweisaufnahme hat jeder Angeklagte das „letzte Wort“. Die Angeklagte soll erklärt haben, dass „das letzte Wort Gott hat“.

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