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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

35-Jähriger schlägt auf Ehefrau und Sohn (3) ein

18.04.2019

Cloppenburg Wegen vorsätzlicher Körperverletzung in mehreren Fällen hat das Jugendgericht des Cloppenburger Amtsgerichtes am Mittwoch einen afghanischen Flüchtling (35) aus Cloppenburg zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt. Das Jugendgericht war für den Fall zuständig, weil eines der Opfer ein dreijähriger Junge war. Den Feststellungen zufolge hatte der Angeklagte am Tatmorgen in der gemeinsamen Wohnung in Cloppenburg auf seine Ehefrau eingeschlagen und der Frau schmerzhaft gegen das Bein getreten.

Die Attacken auf die Mutter hatte der gemeinsame dreijährige Sohn des Paares mitbekommen. Er stellte sich nun dem Vater in den Weg, um die Mutter zu schützen. Doch offenkundig macht der 35-Jährige auch nicht vor kleinen Kindern halt. Den Feststellungen zufolge schlug der Angeklagte nun auf seinen dreijährigen Sohn ein, um den Weg zur Ehefrau frei zu bekommen. Die Aktion des Dreijährigen hatte geholfen.

In der Zeit, wo der Angeklagte mit seinem Sohn zu tun hatte, war es der Frau gelungen, die beiden jüngeren Kinder zu holen. Die Frau hatte es dann geschafft, zusammen mit dem Dreijährigen und den beiden noch jüngeren Kindern aus der Wohnung zu fliehen. Die Frau brachte die Kinder in Sicherheit. Abends kehrte sie alleine in die Wohnung zurück, um ein paar Sachen zu holen. Ihre Hoffnung, der Wüterich habe sich nun beruhigt, erfüllte sich allerdings nicht.

Nach Überzeugung des Gerichtes schlug der Angeklagte nun erneut auf seine Frau ein. Hintergrund der Attacken sollen Eifersüchteleien gewesen sein. Im Prozess hat der Angeklagte zu den Vorwürfen geschwiegen. Das Gericht war aber von seiner Schuld überzeugt. Wie der Anwalt des Angeklagten am Mittwoch erklärte, habe man Berufung gegen das Cloppenburger Urteil eingelegt. So muss der Fall vor dem Oldenburger Landgericht als Berufungsinstanz neu aufgerollt werden.

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