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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Wenn Polizisten aus den Wolken fallen

09.08.2018

Cloppenburg Hinter die Kulissen einer Übung des Fallschirmjägerregiments 31 auf dem ehemaligen Luftwaffenfliegerhorst Ahlhorn durften einige Beamte der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta schauen. Als der zuständige Presseoffizier, Horst Wilken, bemerkte, wie die Augen der Beamten fasziniert ein herniedergleitendes Tandemgespann verfolgten, bot er prompt zwei von ihnen die seltene Möglichkeit an, als Tandemgast mitfliegen zu können.

Und so fanden sich kurz nach Dienstschluss und ein klein wenig vorangegangenem Zögern der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, Polizeidirektor Walter Sieveke und sein Kollege Polizeikommissar Rene Deddens auf den Bänken eines Absetzflugzeugs wieder. In 3650 Metern Höhe fielen sie dann aus den Wolken.

Wieder mit sicherem Boden unter den Füßen zeigte sich Sieveke zunächst mächtig begeistert vom freien Fall und der nach der Schirmöffnung beeindruckenden Stille um ihn herum. Aber man merkte dem Polizeidirektor auch an, dass er nachdenklich geworden war. Wohl wissend, wie er erklärt, dass die Soldaten, die er nur kurz zuvor kennen gelernt hatte, dafür ausgebildet werden, im Ernstfall in Feindesland einschweben zu können.

Dem Vernehmen nach scheint es derzeit so, dass diese Übung auf dem Fliegerhorst in Ahlhorn die letzte ihrer Art gewesen ist. Denn ab dem 1. September sollen von der über 2,5 Kilometer langen Landebahn keine Flugzeuge mehr starten. Hier parken dann – zumindest für die nächsten zwei Jahre – rundweg 15 000 Mercedes-Fahrzeuge.

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