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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Containerschiff bietet Kulisse

26.11.2014

Jeddeloh Ii /Friesoythe Gefahrguttransporte werden nicht nur auf Straßen durchgeführt, sondern auch auf Wasserwegen. Für die Feuerwehren sind Übungen mit angenommenen Lkw-Unfällen und den Austritten von Schadstoffen nicht unbekannt. Ganz neu war jetzt aber die Übung für die Feuerwehren der Gemeinde Edewecht und den Gefahrgutzug des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg am Montagabend auf einem Binnencontainerschiff auf dem Küstenkanal bei Jeddeloh II.

Auf dem 84 Meter langen Containerschiff mit einer Breite von knapp zehn Metern hatten die Einheiten aus Jeddeloh II, Husbäke, Edewecht und dem Kreis Cloppenburg unter anderem Menschen zu retten, die Bergung von dem Schiff vorzunehmen, einen Brand zu bekämpfen, weitere vermisste Personen auf dem Kanal und am Ufer zu suchen und einen Gefahrgutcontainer, der leck geschlagen war, zu sichern. Gerade die Menschenrettung gestaltete sich äußerst schwierig, weil die Seitengänge entlang des Schiffes nicht einmal einen Meter betragen. Während der Übung kam deshalb auch das Schlauchboot der Freiwilligen Feuerwehr aus Jeddeloh II zum Einsatz.

Die Idee zu der kreisübergreifenden Übung hatte Dieter Schnittger, Regierungsbrandmeister bei der Polizeidirektion Oldenburg. Um dieses Szenario überhaupt durchführen zu können, wurde extra ein Binnencontainerschiff zu dem Ankerplatz an der Hafenstraße in Jeddeloh II beordert. Schiffseigner Jörg Lüpkes aus Friesoythe war sofort bereit, sein Schiff zur Verfügung zu stellen, als er die Anfrage seines Auftraggebers, der Norddeutschen Wasserweg-Logistik (NWL), erhielt. „Der Feuerwehr muss natürlich die Möglichkeit erhalten, auch auf diesem Terrain zu üben. Auch auf den Wasserwegen passieren schließlich Unfälle“, sagte Jörg Lübkes.

Die insgesamt rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren, unterstützt von den Johannitern, hatten ihre Aufgaben nach gut zwei Stunden abgearbeitet. Der Gefahrgutzug hatte dabei alle technischen Geräte und Vorsorgemaßnahmen, die bei einem echten Einsatz erforderlich wären, aufgebaut. So mussten sich die Feuerwehrkameraden nach ihren Einsätzen auf dem Schiff in ein Kontaminierungsbad stellen, um von möglichen Schadstoffen befreit zu werden.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister des Ammerlandes, Andre Hoffbuhr, zeigte sich mit dem Verlauf der Übung ebenso zufrieden wie der Cloppenburger Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns. „Ich werde eine ganze Menge an Anregungen von diesem Einsatz mitnehmen können“, erklärte Hoffbuhr. „Die gemeinsame Arbeit funktionierte an diesem Abend sehr gut.“

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