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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

BILANZ: DRK-Silvesterdienst mit Raclette

02.01.2006

CLOPPENBURG Der Silvestertag brachte mehr Arbeit wegen der Schneeglätte. Die Nacht blieb weitgehend ruhig.

von theo hinrichs CLOPPENBURG - Es war eine ungewöhnlich ruhige Silvesternacht für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Cloppenburg. Dagegen begann der 24-stündige Schichtdienst vom Sonnabend bis Sonntag ziemlich intensiv. Schuld daran war das Winterwetter. Mehrere Menschen rutschten auf dem glatten Untergrund aus und zogen sich Verletzungen zu, darunter waren auch Oberschenkelhalsbrüche. Natürlich Einsätze für die jungen Männer des DRK. Dazu wickelten sie das „Tagesgeschäft“ wie Krankenfahrten oder interne Notfälle ab.

„Feiertage“ wie Silvester nutzen die DRKler im Dienst aber auch zum gemeinsamen Kochen. In diesem Jahr stand ein Raclette-Essen auf dem Wunschzettel. Schade fand Rettungsassistent Manfred Schönig schon, „dass man nicht mit der Familie oder Freunden den Jahreswechsel feiern kann“, „aber das ist ja schließlich unser Job“, ergänzte Björn Glende. Wie er hat auch Jörg Schulze schon häufiger auf die Silvesterfeier verzichten müssen. Aber „mich stört das nicht“, sagte Schulze, als ihn der Funkmeldeempfänger aus dem Gespräch zu einem Einsatz alarmierte. Mit dem Zivildienstleistenden Reinhard Lanfermann startete er zu einem Notfall.

Insgesamt standen in der Silvesternacht in Cloppenburg zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen parat. Bei größeren Einsätzen hätten von der Leitstelle schnell weitere Kräfte alarmiert werden können. In Bereitschaft war auch der Kriseninterventionsdienst. Doch im Gegensatz zu Weihnachten, wo es bei den Menschen vermehrt zu „seelischen Problemen“ komme, sei Silvester von solchen Einsätzen weniger betroffen. „Für uns geht es eigentlich erst nach Mitternacht los“, sagten die DRKler. Dann spiele der Alkohol eine große Rolle. Fast alle Patienten litten durch zu viel Alkoholgenuss. Stürze, Schlägereien oder Kreislaufprobleme seien die Folge des Rausches. In diesem Jahr gab es allerdings für den Rettungsdienst – ebenso wie für die Polizei – einen relativ entspannten Wachwechsel. „Und das war gut so“, befanden die Helfer.

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