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Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 8 Minuten.

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Bewohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Drogenhandel: Zwei Jahre Haft auf Bewährung

04.03.2016

Barßel /Cloppenburg Im Prozess gegen den 26 Jahre alten Mann aus Barßel, der sich vor dem Schöffengericht des Cloppenburger Amtsgerichtes wegen Drogenhandels im großen Stil verantworten musste, ist der Angeklagte am Donnerstag zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Wie berichtet, war der 26-Jährige ins Visier der Ermittler geraten, nachdem ein großer Drogenlieferant nach seiner Festnahme eine Art Lebensbeichte abgelegt und dabei den Barßeler als guten Drogenkunden benannt hatte. In früheren Aussagen hatte der Hinweisgeber von rund 600 Gramm Marihuana gesprochen, die er dem Angeklagten zum Weiterverkauf überlassen haben will. Im jetzigen Prozess konnte der Lieferant diese Angaben nicht mehr bestätigen. Es sollen nur rund 250 Gramm Marihuana gewesen sein, die er dem Angeklagten verkauft haben will. Das Gericht ging davon aus, dass es zwischen Lieferanten und Angeklagtem zum Drogengeschäft gekommen war.

Wichtiger noch war die Frage, was der Angeklagte mit den Drogen gemacht hat. Die Verteidigung ist der Meinung, der 26-Jährige habe die Drogen lediglich besessen. Das Gericht aber war davon überzeugt, dass er sie auch verkauft hat. Deswegen ist er am Donnerstag wegen des schweren Deliktes des Handeltreibens schuldig gesprochen worden. Chatprotokolle auf dem Handy des Angeklagten sollen auf ein Handeltreiben hingedeutet haben.

Zwar verweigerten im Verfahren alle möglichen Drogenkunden des Angeklagten die Aussagen; es gab aber auch noch andere Indizien, die auf ein Handeltreiben schließen ließen. So wurden im Rahmen einer Hausdurchsuchung bei dem Angeklagten Utensilien gefunden, die für das Abpacken und den Weiterverkauf von Drogen benötigt werden. Mit dem Strafmaß erfüllte das Gericht den Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung dagegen hatte eine Geldstrafe beantragt. Sie schließt nicht aus, dass Berufung gegen das Urteil eingelegt wird.

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