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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Flut: Einsatzkräfte stocken Deich mit Wassertonnen auf

12.06.2013

Cloppenburg Der Kampf der Feuerwehr-Kreisbereitschaft (Landkreis Cloppenburg) gegen die Flut im Kreis Lüchow Dannenberg hält an. Wie berichtet, sind die 140 Einsatzkräfte seit Sonntagnachmittag vor Ort, um die Bevölkerung und Rettungskräfte tatkräftig zu unterstützen. Seit Dienstag, 8 Uhr, sind sie für die Deichsicherung am Gartower See, der jetzt direkt mit der Elbe verbunden ist, zuständig.

Bäume wurden gefällt

An dem etwa 3000 Meter langen Abschnitt wurde der Deich mittels mit Wasser gefüllter Kunststofftonnen nach dem so genannten Frankfurter System erhöht. Der Pegelstand in den Tonnen muss regelmäßig kontrolliert werden, damit das Gewicht konstant bleibt. Bäume, die auf den Deich zu fallen drohten, mussten gefällt werden. Hinter dem Deich liegen überwiegend Ferienhäuser.

Von der Situation vor Ort verschaffte sich am Dienstag auch eine Delegation aus dem Kreis Cloppenburg einen Überblick. Kreis-Dezernent Neidhard Varnhorn sowie die Feuerwehr-Vertreter Werner Buddelmeyer und Wolfgang Grötzschel besuchten die Bereitschaft. Sie wurden von Konrad Böske und weiteren Mitgliedern der Feuerwehr Emstek begleitet. Kreisbereitschaftsleiter Manfred Bäker zeigte den Besuchern unter anderem die Unterkünfte im Schulzentrum Lüchow.

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Der Einsatz der Feuerwehrmänner in Gartow dauert noch bis Mittwochmittag, dann werden sie wieder in den Kreis Cloppenburg zurückkehren. Bis dahin bleiben sie am Ball und helfen bei der Deichsicherung – trotz warmer Temperaturen und unzähliger Mücken, die den Einsatzkräften das Leben erschweren.

Ablösung aus Vechta

Kreisbrandmeister Berthold Bäker und dessen Stellvertreter Ralf Lücking zogen bisher eine positive Bilanz und zeigten sich mit dem Einsatz sehr zufrieden. Die Abstimmung mit den Kollegen sei optimal verlaufen, alle Einsätze hätten hervorragend geklappt. Die Kreis Cloppenburger werden am Mittwoch von Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Vechta abgelöst. Noch ist eine Entspannung der Lage nicht in Sicht. Der Wasserstand der Elbe ist nach wie vor hoch, es herrscht noch immer Katastrophenalarm.


Spezial unter   www.nwzonline.de/hochwasser-2013 
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