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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Aufregung um Giftköder

04.01.2019

Friesoythe /Altenoythe Immer wieder kursieren Meldungen über ausgelegte Giftköder. Zuletzt erreichte die NWZ-Redaktion ein Hinweis auf solch einen Fund in Altenoythe. Im Garten eines Privatgrundstücks soll wenige Tage vor dem Jahreswechsel Rattengift gefunden worden sein. Dieses soll sich in mehreren Brötchenstücken versteckt an mehreren Stellen des eingezäunten Grundstücks befunden haben. Im Haus wohnen neben Erwachsenen auch ein Kleinkind und ein Hund. Nur durch Zufall, so schreibt die Hinweisgeberin, sei das Gift in unmittelbarer Nähe zum Klettergerüst des Kindes entdeckt worden.

Auch auf Facebook wurde ein Vorfall geschildert, der sich am 30. Dezember in Friesoythe ereignet haben soll. Und zwar im Bereich des Holunderweges in Friesoythe. Angeblich soll eine Katze an einem Giftköder sogar gestorben sein.

Ob diese Vorkommnisse tatsächlich so eingetreten sind und ob es sich dann wirklich um gezielt ausgelegte Giftköder gehandelt hat, ist schwer zu sagen. Zumal eine Nachfrage bei der Polizei keine Ergebnisse erbracht hat. „Mir sind diese Schilderungen nicht bekannt“, sagte Maren Otten, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. Entsprechende Anzeigen seien zumindest nicht eingegangen. Doch auch wenn der Polizei diese mutmaßliche Vorfälle nicht gemeldet worden seien, könne sie solche Funde nicht ausschließen. Denn: „Das Auslegen von Giftködern kommt tatsächlich hin und wieder vor.“

Ihr seien Taten bekannt, bei denen sich zum Beispiel in Fleischbällchen Gift oder spitze Gegenstände wie Glassplitter befunden hätten. „Manche Menschen mögen keine Tiere und greifen dann zu solchen drastischen Mitteln“, so Otten. Dabei sei das Auslegen von Giftködern ganz klar eine strafbare Handlung, stellt die Polizeibeamtin klar. Sollten Tiere zu Schaden kommen, sei es rechtlich eine Sachbeschädigung oder auch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Geldstrafen in fünfstelliger Höhe könnten ebenso folgen wie Schadensersatzforderungen der Tierhalter. Sollten Menschen zu Schaden kommen, hätte es ein größeres juristisches Nachspiel.

Um solche Vorfälle aufzuklären und Täter zu ermitteln sei es notwendig, dass diese Vorkommnisse auch bei der Polizei angezeigt werden, appelliert Otten an alle Personen, sich in Verdachtsfällen direkt an die Polizei zu wenden.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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