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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Drei Gefahrzonen auf 130 Metern

13.02.2019

Friesoythe Ein Zebrastreifen, der doch keiner ist, Bürgersteige, die mitten auf einer Kreuzung enden und eine abknickende Vorfahrtsstraße, die niemand beachtet. Die Verkehrssituation am alten Hafen in Friesoythe verunsichert nicht nur, sondern ist an einigen Stellen gefährlich. Die NWZ hat genauer hingeschaut und zeigt einmal die Gefahrenzonen auf.

1. Bürgersteig

Die drei Gefahrenzonen im Verkehr rund um den Famila-Markt in Friesoythe.

Sieht nett aus, erfüllt aber nicht ganz seine Funktion: Der Bürgersteig, der am alten Famila-Parkplatz entlang zum Markt führen soll, endet abrupt im Nichts. Wer hier über die Straße „Am alten Hafen“ gehen will, steht am Ende des Gehwegs mitten auf der Kreuzung. Die Autos kommen von hinten (Famila), von vorne („Sieben Provinzen“) und von beiden Seiten („Am alten Hafen“).

Die Straßenüberquerung wäre vielleicht ganz undramatisch, aber angesichts des hohen Verkehrsaufkommens rund um den Famila-Markt und der oftmals hohen Geschwindigkeiten wird es Fußgängern schwer gemacht, über die Straße zu kommen. 50 Kilometer pro Stunde sind „Am alten Hafen“ erlaubt. Auch wenn viel los ist, fahren einige Autofahrer so schnell, obwohl sie sich den Straßenverhältnissen anpassen müssten. Dabei wird wenig auf Fußgänger geachtet.

Wo lauert Gefahr?

Kennen Sie auch Stellen in Friesoythe oder den umliegenden Ortschaften, die für Verkehrsteilnehmer (egal ob Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger) gefährlich sind. Dann melden Sie sich bitte bei uns. Wir nehmen uns Ihrem Anliegen gerne an. Rufen Sie an unter Telefon   04491/99882900 oder Sie schicken eine E-Mail: red.friesoythe@nwzmedien.de

Die Stadtverwaltung räumt die unglückliche Situation für Fußgänger ein. „Es ist tatsächlich so, dass der Fußweg vermeintlich ins Leere läuft“, sagt die Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers. Das lasse sich auf Parkplätzen allerdings nie ganz vermeiden, da in diesem Bereich Fußgänger und Pkw nicht ganz zu trennen seien. Das Problem sei aber bekannt, so Hamjediers: „Wir werden uns noch einmal mit Bünting in Verbindung setzen, um die Wegführung der Fußgänger zu überdenken.“ Die Weserstraße gehört Bünting, der alte Parkplatz zwischen „Am Hafen“ und „Am alten Hafen“ ist städtisch: „Der Parkplatz ist öffentlich und für alle zugänglich. Da sind auch wir gefordert.“

2. Vorfahrt

Die Gefahrenzonen am Alten Hafen

Der Verkehr zum Famila hin auf die Weserstraße ist mit einer Abknickenden Vorfahrt geregelt. Von der Straße Am Hafen kommend ist das auch so ausgeschildert. Von der Straße „Am alten Hafen“ zum Famila hinein fehlt das Schild für die Abknickende Vorfahrt. Es ist nur ein Hinweis vorhanden: Achtung Fußgänger.

Na toll, denkt man sich, wenn man über die breite, Straße will. Von drei Seiten kommen Autos. Es ist schwer abzuschätzen, ob sie zum Famila abbiegen oder auf der Straße „Am Hafen“ wollen. Es blinkt nämlich selten ein Autofahrer. Deshalb huscht man auf gut Glück rüber, denn die meisten fahren ja geradeaus in Richtung Famila-Markt – hofft man zumindest.

„Es ist uns nicht bekannt, dass die Abknickende Vorfahrt nicht ausgeschildert ist. Die Stadt wird sich die Sache angucken und die Straße entsprechend ausschildern“, sagt Hamjediers.

3. Zebrastreifen

Der Zebrastreifen am Famila-Markt in Friesoythe.

Rund fünf Jahre ist es her, dass der Zebrastreifen beim Famila entfernt wurde. Trotzdem sind die Streifen noch gut zu erkennen. Mancher Fußgänger könnte denken, dass er hier Vorrang hat. Zum Teil ist es auch so, dass die Autofahrer sich unsicher sind und halten, während andere weiterfahren.

Halten müssen Fahrzeuge jedoch nur, wenn ein Zebrastreifen entsprechend beschildert ist. Hier stehen keine Schilder. Die Fußgänger müssen warten.

Fahrzeuge dürfen an dieser Stelle nur 20 Kilometer pro Stunde fahren. Dennoch ist es gar nicht so ungefährlich, hier über die Straße zu gehen: Die Autos sind zum Teil noch recht schnell unterwegs.

Bünting hat das schon auf dem Schirm. Mehrmals hätten Kunden auf den noch sichtbaren Zebrastreifen aufmerksam gemacht, schreibt eine Pressesprecherin. „Daher haben wir in Auftrag gegeben, den gesamten Zebrastreifen-Bereich deckend zu schwärzen, damit der Zebrastreifen eindeutig nicht mehr sichtbar ist.“ Im März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Vollständig entfernt wird der Fußgängerüberweg nicht, denn dann müsste der Bereich neu geteert werden.

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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