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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Menschenrettung geglückt

24.11.2018

Friesoythe Die Schule brennt. Hilferufe kommen aus dem ersten Obergeschoss. Sieben Schüler werden vermisst und sind vom Feuer eingeschlossen. Ein Szenario, das man sich in der Wirklichkeit nie wünscht. Durchgespielt wurde diese brenzlige Situation am Donnerstagabend in einer Übung der Freiwilligen Feuerwehr Friesoythe an der Elisabethschule in Friesoythe, eine Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen, Sprache und Geistige Entwicklung. Gegen 18.30 Uhr gab es den Feueralarm. Nur wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte am Brandort ein. Dichter Rauch drang aus den Türen im ersten Obergeschoss. Laute Hilferufe drangen durchs Gebäude. Die vom Zugführer Daniel Glöckner und seinem Stellvertreter Holger Knelangen entwickelten Einsatzszenarien sahen neben der Brandbekämpfung in erster Linie die Menschenrettung unter realistischen Bedingungen und unter Einsatz des benötigen feuerwehrtechnischen Gerätes vor.

Mit vier Fahrzeugen, darunter auch die Drehleiter und 26 Feuerwehrleuten rückte die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe an, um den fiktiven Brand zu löschen und sieben vom Feuer eingeschlossene Schüler, gespielt von der Jugendfeuerwehr, zu retten. Darunter auch eine Rollstuhlfahrerin und ein bewusstlose Person. Unter schwerem Atemschutz wurden zunächst die Personen geborgen. Zeitgleich fand die Brandbekämpfung statt. Mit der Drehleiter wurde das Feuer von oben bekämpft.

Den ganzen Übungsablauf nahm genauestens Ortsbrandmeister Matthias Schmidt und sein Stellvertreter Stephan Norenbrock unter die Lupe. „Außer Kleinigkeiten haben wir nichts zu beanstanden. Die Einsatzübung ist gut verlaufen. Es verlief alles, wie geplant“, sagte Einsatzleiter Glöckner. Zum einem soll unter möglichst realistischen Bedingungen der Einsatz getestet werden, zum anderen werden auch die Wehrleute mit wichtigen Gebäuden der Stadt im Einsatzgebiet vertraut gemacht, so der stellvertretende Ortsbrandmeister Stephan Norenbrock.

„Hoffentlich tritt der Ernstfall nie bei uns ein. Das hätte verheerende Folgen“, meinte Schulleiterin Ilona Stiefs. Die Pädagogin hatte ihre Schule für die Übung zur Verfügung gestellt und beobachtete den Ablauf aus sicherer Distanz. „Bei einem Ernstfall könnte es hilfreich sein, dass die Wehr hier schon mal geübt hat.“ Nach gut einer Stunde war die Übung beendet.

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