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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Vollrausch in Friesoythe endet hinter Gittern

17.05.2018

Friesoythe /Oldenburg Wegen eines Vollrausches muss ein 42-jähriger Friesoyther für drei Monate ins Gefängnis. Ein entsprechendes Urteil des Cloppenburger Amtsgerichtes ist in zweiter Instanz vor dem Oldenburger Landgericht rechtskräftig geworden. Der Angeklagte lag am 10. Juni vergangenen Jahres nachmittags gegen 16 Uhr hilflos auf der Straße in Friesoythe. Er hatte einen Blutalkoholwert von mehr als drei Promille gehabt.

Beamte sexistisch beleidigt

Passanten hatten einen Rettungswagen gerufen. Doch als die Sanitäter eintrafen, zeigte sich der angeblich Hilflose gar nicht mehr so hilflos. Im Gegenteil: Er trat den Sanitätern äußerst aggressiv entgegen. Die riefen dann die Polizei. Doch der Angeklagte änderte sein Verhalten nicht. Zunächst floh er. Er lief auf Bahngleisen davon, konnte aber von der Polizei gestellt werden. Das war aber nicht im Sinne des Angeklagten gewesen. Er beleidigte die Beamten nun aufs Übelste sexistisch. Die Beamten zeigte den Angeklagten dann an. Doch aufgrund seiner starken Alkoholisierung konnte der 42-Jährige wegen der Beleidigungen nicht bestraft werden. Er wurde als schuldunfähig eingestuft. In solchen Fällen greift aber der Vollrausch-Paragraf. In diesem Sinne ist der Angeklagte auch schuldig gesprochen und verurteilt worden.

Angeklagter bereits vorbestraft

Gegen das erste Urteil hatte der Angeklagte dann Berufung eingelegt. Er wollte nicht ins Gefängnis. An den Vorfall selbst konnte er sich nicht mehr erinnern. Doch das schützt nicht vor Strafe. Der Angeklagte hat Arbeit und führt sich in letzter Zeit gut. Eine Aussetzung der verhängten Strafe zur Bewährung kam aber trotzdem nicht in Betracht. Der 42-Jährige ist erheblich einschlägig vorbestraft. Häufig ist er schon zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Und keine dieser Bewährungen hat er durchgehalten. Der Angeklagte hat schon mehrmals im Gefängnis gesessen.

Die Taten, die jetzt verhandelt wurden, waren nur zehn Monate nach seiner letzten Haftentlassung passiert. Das Gericht signalisierte auch deutlich, dass es mit einer Abänderung des ersten Urteils nichts werden würde. So zog der 42-Jährige seine Berufung wieder zurück.

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Landgericht Oldenburg | Polizei

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