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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Dlrg Garrel An Thülsfelder Talsperre: Für den Notfall gut vorbereitet

07.07.2017

Petersfeld „Zwei Silber, ein Bronze und ein Weißer.“ Wachführer Christian Winkler gibt den DLRG-Rettungsschwimmern die Anweisung, den Strand zu checken.

600 Mitglieder zählt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Garrel. Ab zwölf Jahren können sich Schüler zum Rettungsschwimmer ausbilden lassen. Von Mai bis September sorgt die DLRG an der Thülsfelder Talsperre für Sicherheit, in den Ferien und an Wochenenden sogar jeden Tag; mindestens acht bis zehn Leute braucht es für den Einsatz.

Es ist ein ruhiger Tag an der Talsperre. Es ist bewölkt, und nur wenige Menschen kommen in der Woche zum Baden. Die Wachführer Ingo Seidlez und Christian Winkler sind mit 13 Jugendlichen vor Ort. Vier von ihnen schickt Christian Winkler, den alle nur „Charly“ nennen, zur Strandwache. „Es müssen immer zwei Silber-Schwimmer dabei sein, weil sie am meisten Erfahrung haben“, erklärt er. Dazu komme unterstützend ein Bronze-Schwimmer. Die Weißen seien die Anfänger und hauptsächlich dabei, um zu lernen.

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Die Ausbildung

Voraussetzung ist die Mitgliedschaft bei der DLRG, ein Alter von zwölf Jahren und ein Erste-Hilfe-Kursus, um das DRSA in Bronze abzulegen.

Inhalte sind unter anderem die Kommunikation und das sichere Handeln im Einsatz, der Umgang mit Rettungsmitteln, Lebensrettung und Schwimmtraining.

Die Prüfung zum Silberabzeichen erfolgt mit 15 Jahren. Mit 16 Jahren ist man Wachgänger und im Wasserrettungsdienst tätig. Geprüft werden beim DRSA unter anderem Run-Swim-Run-Übungen, Knotenkunde und Theorie.

Ferien sinnvoll nutzen

Zur gleichen Zeit schnappt sich Wachführer Seidlez zwei Jugendliche für eine Brettübung. Es geht runter ans Ufer. „Hier üben wir immer“, sagt Malte Thoben. Der Zwölfjährige begibt sich schnurstracks ins kühle Wasser; er wird bei der Übung das Unfallopfer spielen. „Hilfe!“ Das ist das Zeichen für Christian Pleye. Mit dem Rettungsbrett stürmt der 14-Jährige ins Wasser, um dem Verunglückten zur Hilfe zu eilen.

Neben den Übungen auf dem Brett, trainieren die jungen Rettungsschwimmer unter anderem Funknachrichten zu übermitteln, Knoten zu binden und Erste Hilfe zu leisten. Die Möglichkeit, bei der DLRG viel zu lernen und mitzunehmen, schätzen die Jugendlichen besonders. „Man macht was Sinnvolles in den Ferien“, findet Christian Pleye.

Auch der Spaßfaktor spiele eine große Rolle, erklärt Vera Tapken (17). „Man kennt sich untereinander, frühstückt gemeinsam, nachmittags spielen wir auch Gemeinschaftsspiele.“ Darüber hinaus haben sie jederzeit die Möglichkeit, im Dorfgemeinschaftshaus zu übernachten. „Manchmal sind wir dann zwei Wochen am Stück hier. Das ist schon eine zweite Familie“, sagt Felix Menke (18).

Alles ehrenamtlich

Die Sonne kommt heraus, der Strand füllt sich mit Besuchern – und schon gibt es das erste Geschrei. Mit dem Notfallkoffer geht es zum Strand, um die Lage zu checken. „Alles gut“, stellt Johanna Rump (14) fest, „sie hat nur einen Stock vors Auge bekommen.“

All das passiert ehrenamtlich. Was treibt diese jungen Menschen an, ihre Ferien für den Einsatz zu opfern? Für Vera Tapken steht die Hilfeleistung im Mittelpunkt. Sie hat bereits das silberne Rettungsschwimmer-Abzeichen (DRSA) und übernimmt Sanitäter-Funktionen. „Ich finde es schön, angesprochen werden zu können, wenn jemand Hilfe braucht.“


Ein Video finden Sie unter   www.nwz-online.de/videos 
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Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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