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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Schützenfest-Attacke kommt Garreler teuer zu stehen

14.02.2019

Garrel /Cloppenburg Das Schützenfest 2017 in Garrel ist einem 35 Jahre alten Mann aus Garrel teuer zu stehen gekommen. Insgesamt hat es ihn 4000 Euro gekostet.

Grund dafür: Der 35-Jährige hatte einen 20-Jährigen angegriffen und diesem die Schneidezähne herausgeschlagen. Außerdem hatte er das Opfer mit „beschuhtem Fuß“ mehrmals getreten. Am Mittwoch nun erfuhr die brutale Attacke vor dem Cloppenburger Amtsgericht das gerichtliche Nachspiel.

Aufgrund der Tritte mit dem beschuhten Fuß war der 35-Jährige unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Eine gefährliche Körperverletzung ist immer dann gegeben, wenn die Tat unter anderem „mittels eines gefährlichen Werkzeugs“ begangen wurde. Im vorliegenden Fall waren die Schuhe das gefährliche Werkzeug. Doch diese rechtliche Einordnung konnte nicht ganz halten. Der Angeklagte trug nicht hartes Schuhwerk, sondern nur leichte Laufschuhe.

Eine gefährliche Körperverletzung mit einem weit erhöhten Strafrahmen war damit vom Tisch. Das Gericht stellte das Verfahren dann sogar ein, zumal der Angeklagte nicht vorbestraft war. Die Einstellung des Verfahrens war aber mit einer Geldauflage von 500 Euro für das Opfer verbunden. Und das Schmerzensgeld für die ausgeschlagenen Schneidezähne betrug nach einem Zivilverfahren 3500 Euro. 4000 Euro kostete ihn also die Attacke insgesamt.

Dabei soll alles nur ein Missverständnis gewesen sein. Eine Gruppe 20-Jähriger soll sich während des Schützenfestes abfällig oder lustig über den Auftritt einer Sängerin geäußert haben, die auf der Tanzbühne nur spärlich bekleidet einen Auftritt absolviert haben soll. Das hatte die Verlobte des Angeklagten gehört. Sie soll der Meinung gewesen sein, dass sich die „Jungs“ allgemein schlecht über Frauen geäußert hätten. Sie ermahnte die 20-Jährigen, wovon diese aber nichts wissen wollten.

Dann schritt der Angeklagte ein und schlug und trat auf einen der 20-Jährige ein. Ihm seien die Sicherungen durchgebrannt, so der Angeklagte gestern. Er hatte einen Blutalkoholwert von rund zwei Promille gehabt.

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