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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Sechs Stationen des Erlebnispfads zerstört

12.04.2018

Garrel /Molbergen /Friesoythe Der Erlebnispfad rund um die Thülsfelder Talsperre war erst im Oktober vergangenen Jahres offiziell in Dienst genommen worden. 14 interaktive Stationen waren entlang des zehn Kilometer langen Rundweges installiert worden. Nun, gerade einmal ein halbes Jahr später, haben die Landschaftspfleger des Zweckverbandes Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre (ETT) Vandalismusschäden an sechs der Tafeln des Lehrpfades entdeckt. Der Schaden beläuft sich auf vermutlich mehr als 4000 Euro. „Das ist sehr ärgerlich und entmutigt auch die Landschaftspfleger“, sagt ETT-Geschäftsführerin Maria Oloew im Gespräch mit der NWZ.

Betroffen ist auf dem Gebiet der Gemeinde Garrel die Tafel mit der Nummer 14 (Kleingewässer). Hier wurden sämtliche Mitmachelemente abgerissen und zum Teil entwendet. Zudem wurde das Wasserspiel in der Nähe der Station 13 beschädigt. Hier wurde laut Oloew der Mechanismus des Pumpenschwengels mit roher Gewalt beschädigt. Der Schaden liegt bei mindestens 500 Euro.

Auf Molberger Gebiet wurden die Stationen 2, 3, 5 und 7 beschädigt. An der Stationen 2 (Moor), 3 (Hausmittel) und 5 (Kiefer) wurden die Mitmachelemente beschädigt, teilweise abgebrochen und einige dieser Elemente nahmen die Täter offenbar sogar mit. An der Station Nummer 7 stellten die Mitarbeiter Schlagschäden auf der Tafel fest.

An der Station Nummer 8 (Lagunen), die auf Friesoyther Gebiet liegt, wurde die Schiebetafel beschädigt. Pro Station beziffert Maria Oloew den Schaden auf rund 500 bis 600 Euro.

Immer wieder komme es an der Thülsfelder Talsperre zu Vandalismus-Schäden. Darüber ärgert sich Maria Oloew vor allem deshalb, weil man sich den Gästen optimal präsentieren möchte. Gerade der Erlebnispfad ist auf Familien mit Kindern ausgerichtet. Der Zweckverband hat angekündigt, Strafanzeige zu stellen – wie bei eigentlich jedem Vandalismus-Vorfall. Große Hoffnung, dass die Täter auch gefasst würden, hat Maria Oloew allerdings nicht. Bis die Schäden repariert werden, wird es einige Wochen dauern, vor dem 1. Mai werde das sicher nicht sein, so die ETT-Geschäftsführerin.

Gekostet hat das gesamte Projekt rund 138 800 Euro. Die Finanzierung erfolgte sowohl aus Eigen-, als auch Förder- und Sponsorenmitteln. 66 800 Euro flossen über das Leader-Programm Soesteniederung in das Projekt, 27 000 Euro kamen von der Bingo-Umweltstiftung und 5000 Euro stammen aus Mitteln des LzO-Lotteriespiels „Sparen+Gewinnen“.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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