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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Segen für Feuerwehr-Fahrzeug

26.02.2018

Garrel Dass TLF 16 war fast 35 Jahre in Betrieb – ein echter „Oldtimer“, wie Garrels Bürgermeister Andreas Bartels befand. Offiziell ersetzt wurde das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Garrel am Freitagabend im Feuerwehrhaus durch das neue Löschgruppenfahrzeug HLF 20. Dazu hatte die Feuerwehr zahlreiche Ehrengäste ins Feuerwehrhaus geladen. Die benachbarten Freiwilligen Feuerwehren aus Bösel, Markhausen, Molbergen, Cloppenburg und Emstek hatten ebenso Abordnungen entsandt wie die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter.

Gemeindebrandmeister Peter Deeben nutzte die Gelegenheit, dem Arbeitskreis aus sieben Feuerwehrkameraden zu danken, der sich in den vergangenen Jahren mit der Beschaffung des Fahrzeuges befasst hatte: Florian Böckmann, Ingo Alberding, Rainer Kock, Rolf Neumeister, Michael Schaub, Oliver Högemann und Arno Rauer. Deeben erinnerte daran, dass die Politik die Entscheidung für die Anschaffung des Fahrzeugs bereits 2013 gefasst hatte. Einige Hürden seien zu meistern gewesen und hatten für Verzögerungen gesorgt, schließlich wurde erstmals ein Schlingmann-Aufbau auf ein Volvo-Grundfahrgestell aufgebaut.

Mit dem Volvo-Händler „A+T Nutzfahrzeuge“ aus Garrel seien kurze Wege gewährleistet. In dem Unternehmen arbeiten zudem drei Mitarbeiter, die im Kommando der Freiwilligen Feuerwehr engagiert sind – ein „vorbildlicher Arbeitgeber“, befanden Peter Deeben und Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns. Der Kreisbrandmeister zeichnete das Unternehmen in Vertretung von Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer als „Partner der Feuerwehr“ aus.

Mit dem neuen Fahrzeug sei man für alle Einsätze bestmöglich vorbereitet – ein „ein Rundum-Sorglospaket“, betonte Deeben mit Blick auf die vielfältige Ausrüstung, die auch Kreisbrandmeister Oltmanns hervorhob. Es sei alles andere als selbstverständlich, dass sich Menschen in der heutigen Ellenbogengesellschaft für andere einsetzten. Ohne die Freiwilligen Feuerwehren in Garrel und im gesamten Landkreis sei die Gefahrenabwehr nicht zu bezahlen. Mit dem neuen Fahrzeug habe die Gemeinde Garrel „die Hürde hoch gelegt“, so Oltmanns.

Das neue Fahrzeug sei kein Geschenk an die Feuerwehr, sondern an die Einwohner der Gemeinde. Sie würden damit in Zukunft bestmöglich vor Schaden bewahrt, sagte Frank Schwerter von der Öffentlichen Versicherung Oldenburg, der als „Kindergeld“ für das „neue Baby“ der Feuerwehr einen symbolischen Scheck in Höhe von 5000 Euro im Gepäck hatte.

Trotz der tollen Ausstattung des mehr als 340 000 Euro teuren Fahrzeugs: Auch im Computerzeitalter könne man auf den Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute nicht verzichten, sagte Bürgermeister Andreas Bartels. Dafür dankte er ihnen wie den Partnerinnen, die viel Verständnis aufbringen würden.

Am Montag werde der Gemeinderat den Haushalt verabschieden, der auch die Mittel für den neuen Einsatzleiterwagen enthalte – das zweite neue Fahrzeug für die Feuerwehr in diesem Jahr. „Die Gemeinde Garrel hat immer großen Wert darauf gelegt, die Ausrüstung der Feuerwehr auf dem modernsten Stand zu halten.“

Die Geistlichen Paul Horst und Holger Ossowski weihten im Anschluss das neue mit einem – von der Altersabteilung der Wehr gebundenen – Kranz geschmückte Fahrzeug, bevor Gruppenführer Michael Schaub die „eierlegende Wollmilchsau“ vorstellte.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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