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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Wasser marsch aus allen Rohren

23.08.2018

Garrel Zu einer großangelegten Übung sind am Dienstagabend Einsatzkräfte aus drei Feuerwehren zum Futtermittel-Hersteller Fleming und Wendeln an die Straße Auf’m Halskamp in Garrel ausgerückt. Gegen 19.45 Uhr wurden zunächst die Garreler Einsatzkräfte alarmiert. „Starke Rauchentwicklung in einem der Türme“ war das Anfangsszenario. Die angenommene hohe Rauchsäule veranlasste Einsatzleiter Ingo Alberding schon auf der Zufahrt zum Einsatzort, die Feuerwehr Bösel nachzualarmieren. Gleichzeitig rückten die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes aus.

Vor Ort informierte Michael Schaub, stellvertretender Gemeindebrandmeister, die Kräfte über die angenommene Lage: Im fünften Obergeschoss eines Turms habe es eine starke Rauchentwicklung gegeben. Sechs Personen seien dort vermisst, weitere drei Personen sollen sich noch im Keller befinden. „Die Menschenrettung hat klaren Vorrang“, so Schaub. Also rückten gleich mehrere Angriffstrupps in das Gebäude vor. Auch die Feuerwehr Bösel schickte Trupps ins Gebäude.

Gleichzeitig wurde die Freiwillige Feuerwehr Markhausen nachalarmiert, um den Löschangriff von außen mit dem Löschroboter LUF 60 zu unterstützen. Während der Löschroboter von der hinteren Gebäudeseite die fiktiven Flammen bekämpfte, löschten die Einsatzkräfte von der gegenüberliegenden Seite.

Ebenfalls Teil der Übung war der Einsatz des Flugfeldlöschfahrzeugs der Firma Nordwest-Energie, die im Garreler Industriegebiet ihren Sitz hat. „So ein Fahrzeug in der Gemeinde zu haben, ist für uns natürlich ein Gewinn“, sagte Michael Schaub. Das Fahrzeug solle künftig bei größeren Einsätzen auch hinzugezogen werden können. Zuletzt war es auf dem Flughafen in München im Einsatz. Es verfügt über einen Wasserwerfer mit deutlich höherer Wurfweite als die Garreler Löschfahrzeuge. Zudem fasst der Tank 10 000 Liter.

Während der Übung sollte vor allem auch die Wasserversorgung getestet werden, benötigen LUF und Flugfeldlöschfahrzeug doch einiges an Wasser. Die Wasserversorgung im Industriegebiet sei sehr gut, betont Schaub. Bei der Übung sei es aber vor allem auch darum gegangen, die Abläufe für den Ernstfall zu erproben, galt es doch, jede Menge Schläuchen zu verlegen.

Insgesamt waren rund 160 Feuerwehrleute im Einsatz. Ausgearbeitet hatten die Übung Michael Kohler, Peter Deeben und Michael Schaub. Letzterer richtete seinen Dank an das Unternehmen Fleming und Wendeln für die Möglichkeit, auf deren Firmengelände proben zu dürfen.

Die erste Bilanz nach der gemeinsamen Übung fällt positiv aus: „Es ist alles sehr gut gelaufen“, so Michael Schaub. Wie wichtig die gemeinsame Übung mit benachbarten Feuerwehren sei, betonten die Führungen aller drei beteiligten Feuerwehren in der Nachbesprechung. Verfolgt wurde die Übung auch von Garrels Bürgermeister Andreas Bartels sowie dessen Amtskollegen aus Bösel, Hermann Block.


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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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