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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Feuerwehr übt mit Landwirten

10.09.2019

Gehlenberg „Im Südteil des Waldes ist bei einem Trafobrand einer Wasserpumpe des Hümmlinger Wasserverbandes das Feuer auf den Wald übergeschlagen. Da diese Pumpen auf emsländischem Gebiet stehen, kämpften zunächst die Feuerwehren aus Werlte, Lorup, Vrees und Hilkenbrook dagegen an. Im Laufe des Einsatzes frischte der Wind auf und drehte Richtung Norden. Das Feuer fraß sich nun Richtung Friesoyther Gebiet vor und somit wurden umgehend alle vier Feuerwehren aus dem Stadtgebiet alarmiert“.

Mit diesem Szenario wurden die Feuerwehren Markhausen, Friesoythe, Altenoythe und Gehlenberg auf ihrer Übung am Samstagnachmittag konfrontiert. Ortsbrandmeister Stefan Bruns als Einsatzleiter erklärte bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus warum „so eine Materialschlacht mit Schläuchen“ veranstaltet worden sei. Im Sommer 2018 sei die Feuerwehr Gehlenberg zu einem Waldbrand in den Eleonorenwald gerufen worden. Den Feuerwehrmännern wurde klar, dass im Ernstfall die Wasserversorgung große Probleme bereiten würde. Gräben, die vor Jahren noch reichlich Wasser führten, seien inzwischen ausgetrocknet. Die Gehlenberger Wehrmänner sahen sich veranlasst, eine Idee aus früheren Zeiten aufzugreifen und die Landwirte mit den riesigen Güllefässern mit ins Boot zu holen.

Die Task-Force-Waldbrand wurde ins Leben gerufen und war innerhalb eines Tages einsatzbereit. Eine Woche später konnte sie ihre Schlagkraft bei einem Flächenbrand in Neuscharrel unter Beweis stellen. Inzwischen ist sie auf 35 Fässer mit einem Volumen von einer halben Million Liter gewachsen.

Stefan Bruns bedankte sich deshalb vor allem bei den Mitgliedern der Task-Force, von denen sechs im Einsatz waren: „Ich weiß, dass wir uns auf euch verlassen können und ihr uns bei der Wasserversorgung entlastet“. So war es möglich, 31 Strahlrohre im Einsatz zu halten.

Ziel und Zweck der Übung sei in erster Linie die Koordination der Einsatzkräfte in einem weitläufigen und eventuell unübersichtlichen Einsatzgebiet. Der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises begleitete und dokumentierte den Einsatz der knapp 100 Feuerwehrmänner, vierzehn Fahrzeuge und sechs Güllefässer.

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