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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Wehr ernennt neue Funktionsträger

30.01.2019

Gehlenberg Ortsbrandmeister Stefan Bruns hat bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gehlenberg seinen Jahresbericht vorgelegt. Außerdem wurden sieben Funktionsstellen neu besetzt.

Zunächst durfte Bruns aber den neuen Kreisbrandmeister Arno Rauert, Stadtbrandmeister Andreas Witting sowie dessen Stellvertreter Jens Feye, den stellvertretenden Bürgermeisters Bernd Kramer und Henning Kamps von der Verwaltung im Gehlenberger Feuerwehrhaus begrüßen. Rauert dankte allen Mitgliedern der Wehr für ihre uneigennützige und ihre selbstverständlichen Hilfeleistungen verschiedener Art im vergangenen Jahr. Vom Landesverband konnte er mitteilen, dass eine Novellierung des Brandschutzgesetzes beabsichtigt ist, bestimmte Personalien neu geregelt werden sollen und die Mitgliederzahlen etwa stabil geblieben sind. Der Kreisfeuerwehrtag soll auch weiterhin Bestand haben, allerdings soll der Leistungswettkampf durch neue Elemente belebt werden. Auf Kreisebene wurden Arbeitskreise gebildet, die anstehende Themen wie die Erfassung von Daten, Einsatzleitung und Hygienefragen bearbeiten sollen. Neuer stellvertretender Kreisbrandmeister wurde Franz-Josef Nording aus Bösel.

Anschließend legte der Ortsbrandmeister seinen Jahresbericht vor. Insgesamt musste die Gehlenberger Wehr 46-mal zu 29 Brandeinsätzen, elf Hilfeleistungen und vier Verkehrsunfällen ausrücken, zweimal gab es Fehlalarm. Die Mitglieder der First-Responder-Gruppe wurden 35-mal alarmiert. Insgesamt waren die Feuerwehrmänner 3368 Stunden im Dienst, die First Responder 164 Stunden.

Mit Martin Mosebach, Kai Schmidt, Tobias Steenken, Simon Olliges, Nicolas Kramer und Lukas Knelangen konnte Bruns sechs neue Mitglieder vorstellen, weitere Jugendliche würden noch erwartet, so dass die Marke von 40 aktiven Wehrmännern wohl bald erreicht sein werde.

Der trockene Sommer und die große Waldbrandgefahr im Arbeitsbereich der Stadtfeuerwehren habe die sogenannte „Task Force“ auf den Weg gebracht, die bei Bedarf sehr schlagkräftig Brände bekämpfen kann. Mit im Boot seien hier zahlreiche Landwirte, die ihre Zusage gaben, im Ernstfall mit ihren Güllefässern ausreichenden Wasserbedarf zu den Löschfahrzeugen zu transportieren. Auch die Arenbergische Forstverwaltung habe für diesen Zweck einen 3000 Liter fassenden Pufferspeicher zur Verfügung gestellt. Zudem wurde eine neue Karte entwickelt, die eine bessere Orientierung für die Einsatzfahrzeuge im Eleonorenwald und den angrenzenden Wäldern gewährleistet.

Einen Dank richtete der Brandmeister auch an die Firmen, die mit ihren Spenden die Anschaffung von Trost-Teddys ermöglichten. Für das veraltete Fahrzeug SW 2000 soll ein GWL 2 als Ersatz beschafft werden.

Bei den anstehenden Wahlen mussten sieben Funktionsstellen neu besetzt werden. Einstimmig gewählt wurden Stefan Wilken (stellv. Führer taktische Einheit), Stefan Untiedt (Gruppenführer), Hinnerk Esters (stellvertretender Gruppenführer), Christoph Bohlsen (Sicherheitsbeauftragter), Gerd Hömmken, (Gerätewart), Paul Baumann (Schriftführer) und Jan Gehlenborg (Atemschutzgerätewart). Für ihre bisherige Arbeit in ihren Ämtern dankte der Brandmeister Heinz-Hermann Voss sowie Hans Pohlgeers. Zum Feuerwehrmann wurden Simon Witting, Daniel Deyen und Corinna Bley (Feuerwehrfrau) befördert, zum Oberfeuerwehrmann Niklas Hüls und Dennis Rumpke und zum Löschmeister Stefan Untiedt.

Über die Entwicklung im Stadtgebiet informierte Stadtbrandmeister Witting. Eine starke Belastung habe es im vergangenen Jahr durch die erhebliche höhere Zahl der Einsatzstunden der vier Wehren gegeben. Von 4500 Stunden im Vorjahr sei die Stundenzahl auf 7022 Stunden in 2018 gestiegen. Dies sei auch dadurch bedingt, dass bei Unfällen immer zwei Wehren mit dem erforderlichen Equipment vor Ort sind und bei größeren Bränden zeitgleich alle vier Stadtwehren alarmiert werden. Diese Regelung habe sich bereits bewährt und auch größere Schäden verhindert.

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