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Aktualisiert vor 17 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Wer hat „Sky“ erstochen?

25.07.2017

Gehlenberg Es ist wohl die schlimmste Vorstellung für jeden Hundehalter: Der Hund büchst aus und kommt nicht heil wieder nach Hause. Als „Sky“ nach seiner Ausreißertour verletzt in der Garage steht, vermutete Margret Luker zunächst, dass ihr Hund vors Auto gelaufen ist – bis die vielen Stichwunden unter dem Fell sichtbar wurden.

Der zwölf Jahre alte Münsterländer war am Freitagmorgen, 12. Juli, um etwa 5.15 Uhr in Gehlenberg weggelaufen und kehrte gegen Mittag mit stark blutenden Wunden in die Rosenstraße zurück. Die Verletzungen waren so schwer, dass der Tierarzt ihn einschläfern musste. Die Polizei geht bei den Stichverletzungen davon aus, dass der Täter mit einer Forke auf das Tier eingestochen hat. Die Familie hat Anzeige erstattet. Allerdings gibt es noch keine Hinweise auf den oder die Täter. Die Polizei sucht Zeugen.

Mehrfach verletzt

In der Nachbarschaft kenne man „Skys“ Alleingänge. „Er ist immer wohl mal abgehauen“, erzählt Margret Luker und seufzt, „dann läuft er seine Tour durch die Siedlung und kommt wieder rein.“ Doch als sie den Hund vergangenen Freitag gegen 13 Uhr in der Garage fand, merkte sie gleich, dass etwas nicht stimmte. „Er wedelte zwar mit dem Schwanz, hielt den Kopf aber gesenkt und bewegte sich nicht von der Stelle.“ Vor der Garage entdeckte sie dann Blutflecken auf der Pflasterung. Sofort fuhr Tochter Martina Iding mit „Sky“ zum Arzt.

Er konnte schon keinen Fuß mehr vor den anderen setzen und atmete schwer. Dann wurde klar, warum. Der Tierarzt stellte eine tiefe Wunde in der Brust fest, die die Lunge getroffen und stark beschädigt hatte. „Es wurde sogar mehrfach auf ihn eingestochen“, sagt Martina Iding, immer noch fassungslos.

„Ob der Täter den Hund verjagen wollte oder er ihn aus anderen Gründen so zugerichtet hat – darüber können wir nur spekulieren“, sagt Tobias Spils, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes Friesoythe und bittet um die Mithilfe aus der Bevölkerung. Es sei die einzige Chance, sagt Spils. Also fragt er. Wer hat den schwarz-weiß-braunen Münsterländer am Freitagvormittag im Bereich der Rosenstraße gesehen oder etwas gehört? Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Friesoythe unter der Rufnummer 04491/93160 in Verbindung zu setzen.

Schwerer Verstoß

Aufgefallen war Margret Luker außerdem, dass das Halsband ungewöhnlich hoch unter den Ohren saß. „Jemand muss kräftig daran gezogen haben.“ Über die Gewalt ist die Familie entsetzt. Für Martina Iding ist nicht zu begreifen, wer zu so einer Tat fähig ist: „Der hat von vorne auf den Hund eingestochen und ihm direkt in die Augen gesehen.“ Aggressiv sei „Sky“ nie gewesen. Im Gegenteil. „Er war ein gutmütiger Töffel“, erinnert sich Margret Luker an ihren Vierbeiner.

War ein Tierquäler am Werk oder hat sich jemand über das streunende Tier geärgert? Man weiß es nicht. Kein Mensch, so heißt es vom Tierschutzverein Friesoythe und Umgebung, habe aber das Recht, ein anderes Lebewesen zu verletzen. Die Brutalität sei „schon außergewöhnlich“, sagt Veronika Tholen, erste Vorsitzende des Vereins. „Das ist Tierquälerei und ein schwerer Verstoß, mit dem man sich strafbar macht.“

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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