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Blaulicht-Ticker für den Nordwesten
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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Versammlung: Stürme lassen Wehr 40 Mal ausrücken

16.01.2018

Gehlenberg Das abgelaufene Jahr 2017 war für die Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Friesoythe und darüber hinaus von vielen Hilfeleistungen aufgrund großer Sturmschäden im Spätsommer und Herbst gekennzeichnet. Stadtbrandmeister Andreas Witting berichtete bei der Jahreshauptversammlung der Gehlenberger Wehr, dass diese infolge des Unwetters 40 Einsätze mit 526 Einsatzstunden geleistet habe.

Allein am 7. Juli habe die Wehr bei 28 Einsätzen 183 Bäume beseitigen müssen. An der Wallstätte in Neulorup hatten auf einem Kilometer Strecke 100 Bäume den Naturkräften nicht widerstehen können. An insgesamt 87 Stellen mussten die vier Feuerwehren aus dem Stadtgebiet teils sogar mit der Drehleiter eingreifen, um die Sicherheit auf Straßen und Wegen sicherzustellen.

Ortsbrandmeister Stefan Bruns konnte zu Beginn der Versammlung Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns, Bürgermeister Sven Stratmann, Fachbereichsleiterin Annegret Brunemund-Rumpker, Stadtbrandmeister Andreas Witting, Ortsvorsteher Hans Meyer sowie seine aktiven und älteren Feuerwehrkameraden begrüßen.

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Oltmanns berichtete darüber, dass die hiesigen Wehren derzeit personell gut aufgestellt seien und eine von der Politik vorgesehene Erhöhung der Dienstaltersgrenze von 62 auf 67 Jahre hier nicht erforderlich sei. Jüngere Kollegen sollten rechtzeitig an Führungsposten herangeführt werden, die oft sehr lange von älteren Kameraden besetzt seien, sagte er. Für die Zukunft konnte er berichten, dass das Land in Bildungsmaßnahmen 51 Millionen Euro investieren wolle und es eine Neuregelung bei den Bedarfsplänen geben werde.

Von der hiesigen Wehr verabschiedete sich Oltmanns als Kreisbrandmeister, dessen Nachfolger am Mittwoch gewählt wird und der ab dem 1. Mai sein Amt übernimmt. Ortsbrandmeister Bruns dankte ihm für die gute Zusammenarbeit.

In seinem Jahresbericht listete er 35 „offizielle“ Einsätze auf, tatsächlich seien es durch die Alarmierungen bei den Stürmen wesentlich mehr gewesen. Zehnmal mussten Brände gelöscht werden, dreimal gab es Fehlalarmierungen, zu einem Verkehrsunfall musste die Wehr ausrücken, 18 Mal wurde Hilfe geleistet und drei weitere Einsätze standen zu Buche. Die Zahl der Einsatzstunden summierte sich auf 1056 Stunden, 453 Stunden mehr als im Jahr 2016. Dazu kamen weitere 999 Dienststunden für die Fahrzeug- und Gerätepflege und 100 Stunden für Beratungen im Ortskommando. Die First-Responder-Gruppe leistete 21 mal Hilfe mit 33 Einsatzstunden und 45 Dienststunden, so dass in der Gesamtsumme 2234 geleistete Stunden zusammenkamen.

Als neue Mitglieder konnte der Ortsbrandmeister Daniel Deyen, Dominik Bührmann und als erste Frau Corinna Bley vorstellen. Mit entsprechenden Urkunden wurden Stefan Schelte, Niklas Hüls und Dennis Rumpke zu Feuerwehrmännern ernannt. Ihre Ernennung vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann erhielten Henning Hanenkamp, Jan Hanenkamp, Jan Gehlenborg, Martin Warnke und Andreas Schniers. Christoph Bohlsen wurde vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Stadtbrandmeister Andreas Witting nahm die Beförderung von Hinnerk Esters vom Löschmeister zum Oberlöschmeister vor und Bürgermeister Sven Stratmann überreichte die Urkunden an Stefan Bruns, der vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister ernannt wurde, sowie an Andreas Witting, der vom Hauptbrandmeister zum 1. Hauptbrandmeister befördert wurde.

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