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Feuerwehrausschuss: Gerätewagen sorgt für Gesprächsstoff

24.11.2011

SCHARREL Ein neuer Gerätewagen für die Freiwillige Feuerwehr Scharrel stand im Mittelpunkt der Sitzung des Feuerwehrausschusses der Gemeinde Saterland und sorgte für Gesprächsstoff. Gemeindebrandmeister Rolf Tebben und sein Stellvertreter Hans Martin Schütte, die als beratende Mitglieder im Ausschuss sitzen, erklärten, dass die Anschaffung eines neuen „Gerätewagens Logistik GW-L1“ mit Staffelkabine notwendig sei. Bürgermeister Hubert Frye bestätigte dies. Das derzeit genutzte Fahrzeug solle noch bevor die TÜV-Untersuchung anstehe, veräußert werden, um weitere Kosten zu vermeiden.

Der bisher im Investitionsplan für 2012 vorgesehene Betrag von 160 000 Euro für das neue Fahrzeug schien einigen Mitgliedern allerdings zu hoch. Der Wert stamme von einer Ausschreibung eines ähnlichen Fahrzeugs der Feuerwehr Bad Zwischenahn, teilte Tebben mit.

Frye erwähnte, dass nach Recherchen eine Feuerwehr im Sauerland gefunden wurde, die einen „GW-L1“ für 75 000 Euro angeschafft hätte. Ausschussmitglied Heinz Kröger, der den Betrag von 160 000 Euro für zu hoch angesetzt sah, machte den Vorschlag, 110 000 Euro dafür zu veranschlagen. Auch Bürgermeister Frye zeigte sich mit dem Betrag einverstanden, stockte die Summe aber auf 120 000 Euro auf, damit das Auto, wie von der Feuerwehr gewünscht, mit Allradantrieb ausgestattet werden kann.

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Das Fahrzeug mit einem Gewicht von 7,5-Tonnen ist mit einer Kabine für sechs Personen und einer Ladefläche von mindestens zwei Mal 3,6 Metern ausgestattet. Auf dieser werden je nach Einsatz verschiedene Einsatzmittel und Werkzeuge, die in Rollwagen transportiert werden, fixiert. Die Frage nach den großen Preisunterschieden erklärten Tebben und Schütte damit, dass es mittlerweile neue Richtlinien gebe, nach denen die Feuerwehrfahrzeuge ausgestattet werden müssten. Demnach seien die „GW-L1“ jetzt größer als noch in den Richtlinien von 2008. „Die Fahrzeuge sind halt nicht in blau oder gelb, sondern rot lackiert“, sagte Tebben und wies auf die generell hohen Preise für diese Spezialfahrzeuge hin. Eine Prognose, wie teuer das Fahrzeug werden könnte, konnten die beiden Berater nicht abgeben. Wichtig sei, dass das Fahrzeug nach der Norm ausgeschrieben werde.

Des Weiteren wiesen Tebben und Schütte auf die Dringlichkeit der Einführung des Digitalfunks hin, der bald eingeführt und den analogen ablösen werde. Hierfür werden 2012 zusätzliche 25 000 Euro investiert, und erneut knapp 15 000 in 2013. Die Gesamtinvestitionen im Bereich Feuerwehrwesen belaufen sich für das kommende Jahr auf gut 530 000 Euro. Der größte Teil davon entfällt auf den Ausbau des Feuerwehrhauses in Ramsloh mit 350 000 Euro.

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