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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Krankenhauswesen: „Haben einen medizinischen Hochkaräter verpflichtet“

17.01.2017

Cloppenburg Dr. Andreas Pfeiffer wird ab dem 1. Mai als leitender Oberarzt in der Inneren Medizin des Cloppenburger St.-Josefs-Hospitals das Team des Gefäßzentrums ergänzen. „Damit konnten wir einen medizinischen Hochkaräter verpflichten“, kommentierte Klinik-Geschäftsführer Lutz Birkemeyer am Montag den Wechsel des fast 64-jährigen Pfeiffer bei einem Pressegespräch.

Pfeiffer, der seit 1984 als Oberarzt und seit März 2016 als kommissarischer Leiter in der neurologischen Abteilung des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg arbeitet, kommt nach Cloppenburg mit der Perspektive, dort auch Chefarzt zu werden.

Der Hintergrund: Dem Land Niedersachsen liegt seit Ende 2015 ein Antrag auf Einrichtung einer neuen neurologischen Hauptabteilung zur Entscheidung vor. Eine Bedarfsanalyse – so Birkemeyer weiter – weise aus, dass der Kreis Cloppenburg Ende 2015 einen nicht gedeckten Versorgungsbedarf für diese medizinische Fachrichtung von 51 Planbetten habe. „Ich bin davon überzeugt, dass das Land in Kürze unserem Antrag auf 45 Planbetten entsprechen wird“, so Birkemeyer.

In der täglichen Klinikarbeit – so Dr. Rudolf Kösters, Vorsitzender der Schwester-Euthymia-Stiftung (Klinik-Mehrheitseigner) – fehle „überall ein Neurologe“. Dass es dem St.-Josefs-Hospital gelungen sei, den kommissarischen Leiter der deutschlandweit größten Neurologie zu verpflichten, sei ein Glücksfall für die Klinik.

„Die medizinische Versorgung wird durch die Tätigkeit von Dr. Andreas Pfeiffer nochmals einen deutlichen Aufschwung erfahren, da ein nun noch vakanter Bereich in der Schnittstelle der Inneren Medizin und der Gefäßmedizin mit einem der besten Neurologen der Region wiederbesetzt werden kann“, ergänzte der Ärztliche Direktor des Krankenhauses, Professor Dr. Joachim Schrader.

Pfeiffer, der seit 2012 Lehrbeauftragter der European Medical School (Uni Oldenburg) für das Fach Neurologie ist, gilt auch als Ultraschallspezialist. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist immer die Behandlung von Schlaganfällen gewesen. Deshalb werde er in Cloppenburg die seit einigen Jahren verwaiste Stroke-Unit wiederbeleben.

Pfeiffer selbst erklärte, dass er kein Wissenschaftler sei, sondern seit Jahren „Praktiker im Notfallgeschäft“. Sein Wirken solle der Bevölkerung zugute kommen.

NWZonline.de/gesundheit
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Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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