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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Mehr als 150 Schweine sterben bei Großbrand

19.03.2018

Hamstrup Mehr als 150 Mastschweine sind bei einem Brand auf einen Bauernhof in Hamstrup, Zur Heide, am frühen Sonntagmorgen gestorben. Nach Angaben der Polizei war aus bislang unbekannter Ursache gegen 1 Uhr eine große Scheune in Brand geraten. In der Scheune befanden sich fünf Pferde und die über 150 Mastschweine. Die Pferde konnten durch das beherzte Eingreifen einer Zeugin und die ersten Einsatzkräften befreit werden, die Schweine konnten jedoch nicht gerettet werden. Ein Mitarbeiter des Veterinäramtes überzeugte sich anschließend vom Zustand der Pferde.

In der bitterkalten Nacht, waren die Flammen schon von Weiten zu sehen. Immer mehr Feuerwehrfahrzeuge trafen an der Brandstelle ein. Neben der Freiwilligen Feuerwehr aus Lastrup waren die Nachbarfeuerwehren aus Essen und Löningen zur Unterstützung vor Ort. Sogar das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) aus Fiesoythe rückte zur Brandstelle aus.

Löschwasser sorgt für Eisflächen

Die kalte Luft erschwerte die Löscharbeiten. Immer wieder versuchten die Feuerwehren sich einen Windschutz zu suchen. Zudem bildeten sich durch die Kälte und das Löschwasser immer wieder Eisflächen, die ein vorsichtiges Vorgehen der Feuerwehrleute erschwerte. Die Gemeinde Lastrup musste zusätzliches Streusalz heranschaffen. Ein weiteres Problem war die Wasserversorgung. Mit Tanklöschfahrzeugen musste das Löschwasser an die Brandstelle gefahren werden.

Eingesetzt wurde bei den Löscharbeiten auch die Drehleiter der Feuerwehr Löningen, durch die eine bessere Brandbekämpfung möglich war. Neben der Scheune wurden ein Strohlager und ein Werkstattraum zerstört. Durch den starken Wind war auch das angrenzende Wohnhaus in Gefahr; dieses konnte aber durch den zentrierten Einsatz der Feuerwehren gerettet werden.

Geschätzter Schaden im sechsstelligen Bereich

Im Einsatz waren die Wehren aus Lastrup, Essen, Löningen und Friesoythe mit 20 Fahrzeugen und rund 100 Einsatzkräften. Und auch ein Rettungswagen des DRK war vor Ort. Nach einigen Stunden konnten die ersten Einsatzfahrzeuge wieder abrücken.

Die Höhe des entstandenen Schadens ist nicht bekannt, dürfte aber nach Angaben der Polizei im sechsstelligen Bereich liegen. Personen und Einsatzkräfte wurden nicht verletzt. Die ersten Brandursachenermittlungen wurden in der Nacht aufgenommen und werden am Montag fortgeführt.

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