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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

24-jähriger mutmaßlicher Schläger voll schuldfähig

15.02.2020

Holdorf /Vechta /Oldenburg Im Prozess vor dem Oldenburger Landgericht gegen den 24-Jährigen aus Vechta, der am 5. April 2019 einen Behinderten in dessen Wohnung in Holdorf wegen angeblicher Drogen mit einem Revolver aus dem Rollstuhl geschlagen und ausgeraubt haben soll, hat ein psychiatrisches Gutachten den Angeklagten für voll schuldfähig erklärt. Damit träfe den 24-Jährigen bei einem Schuldspruch die volle Härte des Gesetzes.

Der besonders schwere Raub ist mit einer Mindeststrafe von fünf Jahren Gefängnis bedroht. Und der Angeklagte tut nichts dafür, das zu ändern. Er schweigt. Nur seine Anwälte wiesen die Vorwürfe zurück. Ob das reicht, bleibt abzuwarten. Am Tattag soll sich der Angeklagte zusammen mit zwei bislang unbekannt gebliebenen Mittätern Zutritt zu der Wohnung des Rollstuhlfahrers verschafft haben.

Laut Anklage prügelten dann die beiden Mittäter auf einen Mitbewohner des 43-jährigen Behinderten ein, während der Angeklagte selbst sich den Rollstuhlfahrer vornahm. Die mutmaßlichen Täter sollen Drogen und Bargeld erbeutet haben. Bei den – bei dem Überfall erbeuteten – 48 Gramm Marihuana handelt es sich um medizinisches Marihuana, das dem 43-jährigen Holdorfer gegen seine Schmerzen verschrieben worden war.

Auf der anschließenden Flucht sollen die mutmaßlichen Täter im Flur des Hauses noch auf eine Zeugin eingeschlagen haben. Das 43-jährige Opfer kannte den nicht maskierten Angeklagten. Bei dem Verfahren handelt es sich um einen Indizienprozess. Fest steht, dass das Handy des Angeklagten zur Tatzeit nicht in der Funkzelle einloggt war, die für den Tatort zuständig ist. Das Handy des Angeklagten soll bei ihm zuhause gelegen haben.

Steht damit fest, dass auch der Angeklagte zuhause war und er somit gar nicht der Täter sein kann? Wohl eher nicht. In einem anderen Ermittlungsverfahren soll das Haus des Angeklagten observiert worden sein. Dabei sollen Fotos von dem Angeklagten angefertigt worden sein, als er vor dem Raubüberfall das Haus – ohne Handy – verlässt.

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