• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Kameraden müssen eigenen Mann retten

18.07.2013

Scharrel Die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Scharrel hatten am Dienstagabend ein hartes Stück Arbeit vor sich. Um 19 Uhr wurden sie zu einem Übungseinsatz bei der Litje Skoule Skäddel gerufen. Vor Ort informierte Einsatzleiter Edmund Hanekamp die Truppe über die Lage. Simuliert wurde, wie ein Feuer bei Dachdeckerarbeiten im Dachbereich der Schule ausgebrochen war. Nach Zählung der Schüler und Lehrer wurde außerdem festgestellt, dass ein Lehrer und zwei Schüler vermisst werden.

Beim Eintreffen der Wehr war das gesamte Obergeschoss verqualmt und so mussten die Feuerwehrleute sich unter schwerem Atemschutz in das Obergeschoss vorarbeiten, um nach den Vermissten zu suchen, während ein Trupp die Brandbekämpfung auf dem Dach vornahm.

Dabei mussten die Feuerwehrleute die Wasserversorgung von einem Hydranten vornehmen. Während der erste Trupp das Feuer auf dem Dach bereits gelöscht hatte, suchte der andere in den oberen Klassenräumen immer noch nach den Vermissten. Zentimeter für Zentimeter durchkämmte die Atemschutztruppe den zweiten Raum, bis sie schließlich den ersten Vermissten gefunden hatten.

Weitere Helfer wurden gerufen, die den „Verletzten“ außerhalb des Klassenraumes in Empfang nahmen und ihn ins Versorgungszelt transportierten. Auch die zweite vermisste Person wurde gefunden und ins Freie transportiert. Dann geschah etwas Unerwartetes: Vom Atemschutztrupp, der sich noch im Klassenraum befand, kam die Meldung das ein Atemschutzgeräteträger kollabiert ist und er „gerettet“ werden muss.

Sofort brach ein weiterer Trupp zur Rettung des Kollegen auf. Dabei erlebten die zumeist jungen Feuerwehrleute, wie schwierig es ist, einen eigenen Feuerwehrkameraden mit Atemschutzgerät zu retten.

Ortsbrandmeister Stefan Vocks und sein Stellvertreter Hartmut Hanekamp, die den Einsatz überwacht und beobachtet hatten, waren mit der Leistung ihrer Feuerwehrmänner und -frauen zufrieden. Lob gab es auch für die Atemschutzgeräteträger, die an diesem Abend bei hochsommerlichen Temperaturen schweißgebadet und erschöpft waren, aber wirklich gute Arbeit geleistet hätten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.