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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Brand in Fleischmehlfabrik

03.09.2018

Kampe Es war ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehren aus Friesoythe, Altenoythe, Gehlenberg, Markhausen und Cloppenburg, die am vergangenen Samstagabend einen Brand in einer Betriebshalle der Oldenburgischen Fleischmehlfabrik Kampe (OFK) bekämpften. Nach gut drei Stunden hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle und konnten gegen 1 Uhr wieder abrücken.

Gegen 21.30 Uhr hatte die Brandmeldeanlage angeschlagen und kurz darauf trafen die Einsatzkräfte am Brandherd ein. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich in der Trocknungsanlage Fett entzündet und den Brand ausgelöst. Der Schwelbrand fraß sich durch die großen Lüftungssysteme und Ablaufrohre der Fabrik und das Feuer loderte bis unter die Decke des Gebäudes.

„Darin lag die Problematik. Man weiß nicht so genau, wo sich das Feuer in den Leitungen schon ausgebreitet hat. Da muss man schon höllisch aufpassen“, sagte Friesoythes Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Matthias Schmidt. Dafür kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz. Auch eine Explosion der Kessel war nicht auszuschließen.

Löschwasser stand genügend auf dem Werksgelände zur Verfügung. „Dennoch haben wir vorsichtshalber eine hundert Meter lange Schlauchleitung zum Kanal verlegt. Die wurde aber nicht benötigt“, so Schmidt.

Von oben wurde das Feuer mit Schaummitteln bekämpft. Vor Ort war auch das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Cloppenburg. Wegen der Rauchentwicklung wurden zudem die ABC-Dienste aus dem Saterland und aus Cloppenburg alarmiert. Die Messungen ergaben jedoch keine Schadstoffe in der Luft.

Vor Ort war auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Friesoythe. Insgesamt waren rund 140 Feuerwehrleute im Einsatz, dazu noch drei Drehleitern. Erstmals dabei war die neue Drehleiter der Feuerwehr Friesoythe. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt, die Höhe des Schadens schätzt die Polizei auf mindestens 100 000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

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