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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Klinik-Chefs für Transparenz

24.06.2016

Cloppenburg /Vechta /Lohne Mehr Transparenz, klarere Absprachen, eine bessere Zusammenarbeit einzelner Abteilungen und ein schnelles Reagieren auf neue gesetzliche Regelungen und Anforderungen – nur einige der zahlreichen Ziele, die die Kliniken im Verbund der Schwester-Euthymia-Stiftung derzeit mit ihrem neuen Qualitätsmanagement verfolgen. Oberste Prämisse, so betonten die Vertreter der Kliniken in Cloppenburg und Vechta, sind dabei zufriedene Patienten, zufriedene Mitarbeiter und die Chance, im Wettbewerb mit anderen Kliniken zu bestehen.

Mehrere Jahre wurde an dem neuen Konzept gefeilt, um die Zertifizierung zu erreichen. Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungen ist diese Aufgabe für das St.-Josefs-Hospital Cloppenburg und das St. Marienhospital Vechta geschafft. Das Klinikum in Lohne soll bald folgen.

„Die nun fest etablierten Organisationsstrukturen und Prozesse ermöglichen es uns, auf Veränderungen und neue Anforderungen, wie zum Beispiel durch gesetzliche Regelungen oder Vorgaben der Krankenkassen, schnell und effizient zu reagieren“, erklärte Ulrich Pelster, Geschäftsführer des St. Marienhospitals am Donnerstag bei einem Pressegespräch. Die neuen Qualitätsstandards gewährleisteten eine „Patientenversorgung auf höchstem Niveau“, ergänzte Michael gr. Hackmann, Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals. Die verantwortlichen Ärztlichen Direktoren – Dr. Olaf Hagemann (Vechta) und Professor Dr. Joachim Schrader (Cloppenburg) – zeigten sich am Donnerstag mit dem neuen System zufrieden. Derzeit ermögliche es mehr Zeit für Patienten und auch eine noch bessere Versorgung.

Ein Beispiel für das neue System sind interdisziplinäre Fallbesprechungen, bei denen Ärzte und Fachleute weiterer Fachgebiete Untersuchungsergebnisse von Patienten besprechen und Behandlungsstrategien festlegen. Einheitliche Dokumente kommen zum Einsatz, Arbeitsabläufe wurden optimiert – und zwar nicht nur im medizinischen Bereich, sondern auch beim Einkauf, der Küche oder Reinigung. Die Überprüfung aller neuen Standards erfolgt laut Cornelia Ostendorf, Leiterin Qualitätsmanagement, jedes Jahr.

Und noch einen Pluspunkt bringt das neue Management: Straftaten wie Medikamentenmissbrauch oder ähnliches können leichter bemerkt werden. Wobei kein System gegen Kriminelle, die Straftaten begehen wollen, wirklich sicher sei, wie die Verantwortlichen betonten. Dennoch, allein die regelmäßige Medikamentenkonferenz helfe, einen noch besseren Überblick zu haben.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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