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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Großbrand: Konzept zum Wiederaufbau zurückgestellt

20.11.2013

Ramsloh /Scharrel „Es war unheimlich wichtig, dass wir in Scharrel sofort wieder nach vorne schauen konnten“, sagte am Montag Bürgermeister Hubert Frye. Eigentlich sollte es auf der Feuerwehrausschusssitzung, der letzten Sitzung vor dem Gemeinderat am 16. Dezember, dann auch um ein Konzept für den Wiederaufbau des zerstörten Feuerwehrhauses gehen. Doch noch seien die Untersuchungen nicht abgeschlossen, erklärte Frye den Anwesenden. Wie lange die Schadensbegutachtung noch andauern wird, könne er derzeit nicht sagen.

Die Gemeinde habe vom Kommunalen Schadensausgleich (KSA) erst jetzt grünes Licht bekommen, die schrottreifen Fahrzeuge zu veräußern. Frye: „Dann ist das Gebäude frei und kann weiter untersucht werden.“

Großer Zusammenhalt

Wie berichtet, war in der Nacht auf den 5. Oktober die Feuerwache in Scharrel niedergebrannt. Das Gebäude brannte fast komplett aus, auch zahlreiche Fahrzeuge wurden zerstört. Der Schaden liegt in Millionenhöhe. Frye unterstrich am Montag noch einmal die Solidarität, insbesondere der anderen Wehren, die die Scharreler Feuerwehrmänner unmittelbar nach dem Brand erfahren habe. Auch Hans Martin Schütte, stellvertretender Gemeindebrandmeister, unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen der Scharreler und Ramsloher Wehr. „Die haben wirklich mitgelitten.“

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Als „eine bittere Pille“ bezeichnete der Bürgermeister den Schaden der Fahrzeuge, die ein Raub der Flammen geworden waren. Eines der Fahrzeuge war 15 Jahre alt. Hier liegen die Instandsetzungskosten bei 300 000 Euro, zeigte Frye auf. Hier seien die Wiederbeschaffungskosten höher als der Versicherungswert. Eine endgültige Liste der Schadenssummen könne er zu diesem Zeitpunkt noch nicht geben, so Frye.

Im Investitionsprogramm für den Planungszeittraum 2013 bis 2017 empfahl der Ausschuss einstimmig, die Investitionsmaßnahmen gemäß der Sitzungsvorlage in das Investitionsprogramm einzustellen. Zum einen werden die Ansätze aus dem Investitionsprogramm für den Planungszeitraum 2012 bis 2016 übernommen. Zum anderen sind auch die durch den Großbrand bedingten notwendigen Neuanschaffungen und der Neubau des Feuerwehrhauses in Scharrel berücksichtigt. Die Veranschlagung der beiden Einsatzleitwagen (ELW) mit 125 000 Euro € entspricht dem bisherigen Investitionsprogramm. Das gebrauchte Tanklöschfahrzeug (TLF), das nach Angaben von Bürgermeister Frye aus Emstek übernommen werde, wird über den 2. Nachtrag in 2013 veranschlagt.

Das gilt auch für die ersten Neuanschaffungen von feuerwehrtechnischen Geräten mit einem Teilbetrag von 100 000 Euro und ebenfalls mit einem Teilbetrag von 100 000 Euro für den Neubau des Feuerwehrhauses. Die Beschaffung der übrigen Fahrzeuge für die Feuerwehr Scharrel werde mit Ausnahme des Kommandowagens (2014) für 2013 vorgeschlagen, erklärte Kämmerer Jens Gralheer.

Obwohl die endgültige Schadenshöhe für das Feuerwehrhaus noch nicht bekannt ist, sei ein vollständiger Neubau mit 2,3 Millionen Euro veranschlagt worden, sagte Gralheer. Der zusätzliche Finanzierungsbedarf, der durch die erforderlichen Investitionen wegen des Brandschadens entsteht, liege überschlägig bei 550 000 Euro. Der Bedarf ist maßgeblich durch die Wiederbeschaffung neuer Fahrzeuge bedingt.

Neuer Status

Ebenfalls einstimmig empfahl der Ausschuss seinen Teilhaushalt 2014 sowie die Umbenennung der Ortsfeuerwehren Scharrel und Ramsloh zu Schwerpunktfeuerwehren. Gemeindebrandmeister Rolf Tebben begrüßte eine Umbenennung. Er sehe „ganz klar Vorteile“, obgleich die Kameraden in der Praxis bereits wie eine Schwerpunktfeuer arbeiten würden. Noch tragen beide Wehren den Status „erweiterte Stützpunktfeuerwehren“. Mit dem neuen Status könnten unter anderem Zug-, Gruppen- und Truppführer eine Beförderung erhalten.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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