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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Statistik Im Kreis Cloppenburg: Polizei erwischt mehr Raser

09.05.2018

Kreis Cloppenburg 11 Verkehrstote auf den Straßen des Landkreises Cloppenburg – das ist trotz eines Rückganges im Vergleich zu den Vorjahren für den Landkreis kein Grund, die Zahl der mobilen und stationäre Geschwindigkeitsmessungen zu reduzieren. Das geht aus dem Sachstandsbericht zur Kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung 2017 hervor, der am Dienstag dem Verkehrsausschuss des Kreises vorgelegt wurde.

Warum wird im Landkreis überhaupt geblitzt?

„Der Einsatz der drei mobilen und künftig 14 stationären Überwachungseinheiten soll den Flächendruck im Landkreis Cloppenburg konstant hoch halten, um so das Geschwindigkeitsniveau und damit die Zahl der Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren“, heißt es von der Behörde. Erst Ende 2017 bewilligte der Kreistag zwei neue stationäre Anlagen an der B213 vor der Kreuzung B213/B 68/ Jümmerstraße in Richtung Löningen sowie an der B213 in Borkhorn.

Fahrverbote

Wer innerorts zu schnell unterwegs ist, muss im Bereich zwischen 21 und 25 Kilometern pro Stunde mit einem Punkt und einem Bußgeld von 80 Euro rechnen. Wiederholungstäter müssen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung zwischen 26 und 30 km/h ihren Lappen für einen Monat abgeben, dazu gibt es einen Punkt und es werden 100 Euro fällig.

Außerorts gibt es für Wiederholungstäter bereits über 26 km/h zu viel ein Fahrverbot. Alle anderen müssen ab einer Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit von mehr als 41 Stundenkilometern mit einem Monat Fahrverbot, 160 Euro Strafe und zwei Punkten rechnen.

Wie viele Temposündern wurde erwischt?

2164 Geschwindigkeitsmessungen (+ 247 gegenüber 2016) machte die Behörden im gesamten Landkreis im Jahr 2017. Insgesamt wurden bei mobilen Geschwindigkeitsüberwachungen 22 261 Verwarngelder (+ 4130) und 6968 Bußgeldfälle (+ 926) gezählt. Das ergibt insgesamt 29 229 Fälle, das sind 5056 mehr als noch 2016. Weniger Vorfälle zählt der Landkreis bei den stationären Blitzern.

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Hier wurden 12 162 Verwarngelder (- 170) und 5122 Bußgelder (- 88) ausgesprochen, somit insgesamt 17 284 Fälle (- 258). Im Kreisgebiet befinden sich laut Sachstandsbericht rund 500 Messstellen, davon rund 150 innerhalb und rund 350 innerhalb geschlossener Ortschaften. „Die Messungen werden regelmäßig in Abstimmung mit der Polizei in Früh-, Tag-, Spät und Nachtschichten, in sogenannten Disconächsten und gemeinsamen Aktionen mit der Polizei durchgeführt“, heißt es im Bericht vom Landkreis für den Verkehrsausschuss.

Wie hoch waren die Einnahmen durch die Strafen?

Über 1,8 Millionen Euro brachte die Kommunale Geschwindigkeitsüberwachung dem Landkreis Cloppenburg im Jahr 2017 ein. Nach Abzug der Personalkosten in Höhe von rund 844 000 Euro und den Sachkosten (etwa 446 000 Euro) ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 511 000 Euro. Aus den Vorjahren sind darüber hinaus noch rund 550 000 Euro „übrig“ geblieben. 360 000 Euro sind aus diesen Überschüssen im Jahr 2017 wieder investiert worden.

Wofür wird das Geld eingesetzt?

Rund 200 600 Euro flossen in die Sanierung von Radwegen, mit 129 700 wurde das Schutzengelprojekt unterstützt. Mit den Überschüssen konnte die Kosten für 211 Fahrsicherheitstrainings für Fahranfänger im Alter zwischen 18 und 24 Jahren übernommen werden. Im September 2017 hatte der Kreistag beschlossen, auch 50 Prozent der Kosten für die Teilnehmer der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren zu übernehmen. Dazu gab es 2017 aber bisher keine Kostenerstattung, heißt es in der Vorlage zu den Verkehrssicherheitsprojekten, die ebenfalls am Dienstagabend im Verkehrsausschuss thematisiert wurden.

2017 gab es insgesamt 24 Trainingseinheiten für Auto- und Motorradfahrer in der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre, an denen 250 Fahranfänger teilnahmen. Für 2018 sind insgesamt 23 Termine geplant.

Was ist 2018 geplant?

Auch 2018 soll wieder in verkehrssicherende Maßnahmen investiert werden. Ausgaben in Höhe von 480 000 Euro sind dafür vorgesehen. Sie fließen in die Sanierung von Radwegen (300 000 Euro), das Schutzengelprojekt (130 000) und in Fahrsicherheitstrainings, die Aktion „Fit im Auto“ und weitere Verkehrsprojekte (50 000 Euro).

Die Initiative „Fit im Auto“ startete erst Mitte April und wendet sich an Senioren ab 65 Jahren. Das Programm besteht aus Theorie, Fahrpraxis und Fahrtraining. Die Erfahrungen der ersten Teilnehmer waren durchweg positiv, heißt es in der Vorlage. Für 2018 sind vier weitere Termine, jeweils am Vormittag und am Nachmittag geplant. Die Teilnehmer zahlen 30 Euro, der Rest wird vom Landkreis übernommen.

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Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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