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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Vierfacher Familienvater totgefahren – Haftstrafe

05.07.2019

Löningen /Cloppenburg Die Tat war grausam und schockierend. Ein 23 Jahre alter Mann aus Löningen hat am 20. Januar dieses Jahres betrunken einen vierfachen Familienvater totgefahren. Am Donnerstag verurteilte das Cloppenburger Amtsgericht den Unfallverursacher wegen fahrlässiger Tötung zu 22 Monaten Gefängnis. Aufgrund des grausamen Tatgeschehens und der Schwere der Schuld gab es für den nicht vorbestraften Angeklagten keine Bewährung mehr.

Der 23-Jährige hatte sich in der Tatnacht in einer Cloppenburger Diskothek aufgehalten, um dann gegen 6 Uhr morgens mit einem Blutalkoholwert von 1,5 Promille und Drogenrückständen im Blut die Heimfahrt nach Löningen anzutreten. Auf der B 72 überholte der Angeklagte dann auf der mit Raureif bedeckten Straße und einer Geschwindigkeit von 150 km/h zunächst eine Autofahrerin, um anschließend einfach auf der Überholspur zu bleiben.

Ihm entgegen kam nun der Familienvater. Der 50-Jährige, der auf dem Weg zur Arbeit war, fuhr den Wetterverhältnissen angepasst 80 km/h. Er hatte keine Chance. Der Angeklagte war frontal mit dem Fahrzeug des 50-Jährigen zusammengestoßen. Der Familienvater starb noch am Unfallort, der Angeklagte wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Unrechts- und Schuldgehalt der Tat war groß. Die Unfallstelle bot ein Bild des Grauens. Vier Kinder hatten ihren Vater verloren.

Für das Gericht kam zur Ahndung der schweren Tat nur eine Gefängnisstrafe in Betracht. Die Staatsanwaltschaft hatte für den nicht vorbestraften Angeklagten sogar zwei Jahre Gefängnis gefordert. Die Verteidigung dagegen plädierte auf Bewährung. Doch das kam für das Gericht gar nicht infrage. Alleine schon zur Verteidigung der Rechtsordnung müsse der Angeklagte ins Gefängnis, so das Gericht.

Es ist nun zu erwarten, dass der Angeklagte Berufung gegen das Urteil einlegt. Dann müsste der Fall vor dem Oldenburger Landgericht neu aufgerollt werden.

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