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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Weltkriegsbombe schlummert im Loher Wald

24.11.2017

Lohe Eine 250 Kilogramm schwere Übungsbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstagnachmittag gegen 13 Uhr im Loher Wald an der Grenze zum Landkreis Ammerland gefunden worden. „Ein Maschinenführer, der mit seinem Bagger mitten im Wald tätig war, hat die Bombe gefunden und uns gleich danach angerufen“, sagt Gerd Dählmann, Leiter der Revierförsterei Kloster-Barthe der Niedersächsischen Landesforsten.

Dählmann alarmierte daraufhin den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Der gab schnell Entwarnung. „Es handelt sich hierbei um eine deutsche Übungsbombe, die keinen Sprengsatz in sich trägt. Sie wurde genutzt um Ziele zu markieren und gab nur einen relativen Dicht Rauch bei einer Detonation ab“, sagt Hans Mohr vom niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Achternholt bei Wardenburg.

Insgesamt ist die Bombe 1,25 Meter land und 50 Zentimeter Breit. Unter dem Betongerüst waren Rauchkapseln mit Zünder installiert. „Die Glasampullen der Bombe waren alle zerbrochen. Es ging keine Gefahr mehr von dem Objekt aus. Trotzdem muss die Bombe beseitigt werden, da Teile davon immer noch gesundheitsgefährlich seien können“, so Mohr.

Aus dem Standort Wardenburg der Kampfmittelbeseitigung wurde ein Lastwagen zur Bergung des Reliktes aus dem Dritten Reich angefordert. Am späten Nachmittag hatte die Bombe den Loher Wald bereits wieder verlassen. „Solche Übungsbomben wurde während des Krieges immer wieder eingesetzt, um das genaue Zielen und Markieren zu üben“, so Mohr. Nach wenigen Stunden war der Einsatz beendet.