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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Tochter über Jahre Hinweg Vergewaltigt: Urteil gegen Familienvater aus Molbergen bestätigt

13.11.2018

Molbergen /Oldenburg Rechtskräftig geworden ist das Urteil der Großen Jugendschutzkammer des Oldenburger Landgerichts gegen den 42 Jahre alten Familienvater aus Molbergen, der seine minderjährige Tochter sexuell missbraucht und vergewaltigt hat. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil als unbegründet verworfen. Das bestätigte am Montag Richterin Dr. Melanie Bitter, Pressesprecherin des Landgerichts.

Wie berichtet, hatte die Kammer unter Vorsitz von Richter Dr. Dirk Reuter den Angeklagten im April dieses Jahres zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Der Verurteilung lag nur ein Fall des sexuellen Missbrauchs zugrunde. Angeklagt war der 42-Jährige aber wegen zahlreicher Fälle des Missbrauchs und der Vergewaltigung. Der gesamte Tatzeitraum erstreckte sich laut Anklage über zehn Jahre. Das Mädchen war zu Beginn der Taten sieben Jahre alt.

Der Angeklagte und die Tochter besitzen die russische Staatsbürgerschaft. Die Familie war erst vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen. Das Landgericht konnte nur die Tat ahnden, die in Deutschland passiert war. Für alle anderen Taten (die ersten neun Jahre), die in Russland passiert sein sollen, ist die russische Justiz zuständig.

Wenn die russische Justiz die Fälle verhandeln will, wird der Angeklagte ausgeliefert. Sollte Russland die ersten neun Jahre nicht verhandeln wollen, wird das Verfahren bezüglich des gesamten Tatzeitraums in Deutschland wieder aufgenommen.

Der Molberger Fall hatte sich im Mai 2016 ereignet. Die Tochter durfte nicht an einer bevorstehenden Klassenfahrt nach Italien teilnehmen. Das hatte der Vater verboten. Nun aber kam er mit dem Angebot, sie könne vielleicht doch mitfahren, wenn sie ihm „etwas Gutes“ tun würde. Die Tochter ergab sich. Im Prozess hatte der Angeklagte die Vorwürfe geleugnet. Die Kammer aber schenkte dem geschundenen Mädchen Glauben. Das sah der Bundesgerichtshof jetzt genauso.

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