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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Feuerwehr Altenoythe: Neun Neue auf einen Streich

14.08.2013

Altenoythe Ob bei einem Unfall eingeklemmte Autofahrer befreit werden müssen, der Keller voller Wasser steht oder Hab und Gut durch ein Feuer bedroht sind – die Feuerwehr hilft, rund um die Uhr. Dass es dazu mehr braucht als eine kleine Gruppe Idealisten, liegt auf der Hand. Zahlreiche Spezialaufgaben mit ebenso speziellem Gerät müssen bewältigt und die Einsatzbereitschaft 24 Stunden täglich sichergestellt werden. Dies auch dann, wenn längst nicht mehr alle Kameraden am Wohnort ihren Arbeitsplatz haben und tagsüber zur Verfügung stehen. Und so sind die Wehren gut beraten, sich schon früh um Nachwuchs zu kümmern, der häufig über die Jugendfeuerwehr rekrutiert wird.

Doch der Weg über die Jugendfeuerwehr ist nicht die einzige Möglichkeit, in den Dienst der Feuerwehr zu treten. In Altenoythe verstärken in diesem Jahr „Quereinsteiger“ die Personaldecke rund um Ortsbrandmeister Jens Feye und seinem Stellvertreter, Helmut Hodes – und das gleich mit neun jungen Männern. Tobias Schnarhelt, Manuel Block, Andre Dellwisch, Tobias Tameling, Markus Backhaus, Rene Schleper, Tobias Olliges, Martin Sprock und Holger Brünemeyer gehen jetzt in die Ausbildung.

„Auf einen Streich gleich neun Kameraden zu gewinnen, ist schon eine kleine Sensation“, freut sich Helmut Hodes, und sieht damit auch die aktuelle Imagekampagne des Niedersächsischen Innenministeriums und des Landesfeuerwehrverbandes bestätigt.

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Mit Kinospots und Plakaten wirbt das Land um neue Brandschützer, die auch ruhig schon etwas älter sein dürfen, um rasch bei Bränden eingesetzt werden zu können. „Viele Wehren im Land haben schon heute das Problem, tagsüber mit allen Fahrzeugen einsatzbereit zu sein. Gerade in kleinen Gemeinden arbeiten viele Kameraden außerhalb. Wenn das dann auch noch Lkw-Fahrer sind, kann das Ganze schon mal im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig werden“, erklärt Jens Feye.

In Altenoythe war es aber Mundpropaganda, die die jungen Männer zu Wehr geführt hat. Gleich ein ganzer Freundeskreis hat sich für die Feuerwehr entschieden. Gruppenführer Gerd Schulte nimmt als Ausbildungsleiter die „Neuen“ unter seine Fittiche. Fahrzeugkunde und Vorbereitung auf die „Truppmannausbildung“ fallen in seine Zuständigkeit. „Man merkt, dass die jungen Leute mit Begeisterung bei der Sache sind“, lobt Schulte.

Einer von ihnen ist der 18 Jahre alte Tobias Olliges. Gleich einen Tag nach seiner Aufnahme durfte er mit zu einem Verkehrsunfall fahren. „Der Funke schlug über – ich bleib dabei“, so sein fester Wille. Auch sein Freund Holger Brünemeyer, 19 Jahre alt, will unbedingt weitermachen. „Teamgeist, Kameradschaft und natürlich die Möglichkeit, Menschen in Not zu helfen, sind für mich Gründe genug.“

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