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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Großübung: Nützliche Erfahrungen für den Ernstfall gesammelt

04.09.2015

Ramsloh Alle Hände voll zu tun hatten am Dienstag die Feuerwehren aus Ramsloh und Scharrel. Gegen 18.55 Uhr wurden sie zu einem Flächenbrand bei der Marinefunksendestelle im Westermoor in Ramsloh gerufen. Dabei handelte es sich allerdings nur um eine Übung.

Drei Abschnitte

Das Wachpersonal hatte starke Rauchentwicklung im Kreuzungsbereich der Sendeschutzbauten festgestellt. Durch den Flächenbrand verließen einige Soldaten den Sendeschutzbau. Dabei wurde in der Küche vergessen, die Herdplatte abzustellen. Bei der Überprüfung an der Sammelstelle des Personals wurde dann festgestellt, dass eine Person fehlt.

Noch während der Anfahrt der Wehren wurde abermals Alarm ausgelöst. Diesmal war es eine Brandmeldeanlage in einem Bunker. Beim Eintreffen der Wehren stellte sich heraus, dass eine Person unter einem Mulcher eingeklemmt war. Sofort wurden die Kameraden in drei Abschnitte aufgeteilt: „Flächenbrand mit Aufbau einer Wasserversorgung“, „Personenrettung aus einem Bunker mit sehr starker Rauchentwicklung“ und „Technische Hilfe: Person muss mit Hebekissen befreit werden“. Im Abschnitt „Flächenbrand“ wurden etwa 1300 Meter Schlauch vom Gerätewagen Logistik (GW-L2) der Feuerwehr Ramsloh verlegt. Die Kameraden bauten zwei Tragkraftspritzen ein, um das Löschgruppenfahrzeug 8 aus Ramsloh und das Tanklöschfahrzeug (TLF) 4000 aus Scharrel mit Wasser zu versorgen. Dies klappte reibungslos.

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Beim Abschnitt zwei wurden das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und der Einsatzleitwagen aus Ramsloh sowie das TLF aus Scharrel eingesetzt, um Menschenrettung und Brandbekämpfung einzuleiten und die Wasserversorgung sicherzustellen. Die Kameraden arbeiteten mit Atemschutz in mehreren Trupps und Sicherungstrupps. Nach der Suche der vermissten Person wurden sie innerhalb von wenigen Minuten fündig und brachten die Person in Sicherheit. Mit einem Hochdrucklüfter entfernten sie den Rauch aus dem Bunker und löschten das das Feuer.

Im Abschnitt drei wurden das GW-L1, der Abrollbehälter Rüst aus Scharrel und das TLF 16 aus Ramsloh eingesetzt. Die Kameraden mussten schnell handeln, da eine Person unter einem Mulcher eingeklemmt worden war. Auch hier arbeiteten sie sehr routiniert zusammen. Mit Hebekissen wurde der Mulcher in wenigen Minuten angehoben und die Person gerettet. Diese wurde sofort den First-Responder-Gruppen aus Scharrel und Ramsloh übergeben.

Zufrieden mit Übung

Nach etwa zwei Stunden war die Übung beendet. Gemeindebrandmeister Rolf Tebben, sein Stellvertreter Hans Martin Schütte, Ortsbrandmeister Matthias Stöter (Ramsloh), Ortsbrandmeister Stefan Vocks (Scharrel) und Leutnant zur See, Kim Schäfer von der Marinefunksendestelle, waren mit der Übung sehr zufrieden und bedankten sich bei allen. Die Feuerwehren bedanken sich dafür, dass sie auf dem Areal die Übung durchführen konnten.

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