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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Karneval In Ramsloh: Motivwagen kontrolliert – Polizei erschrocken über Ergebnis

06.02.2018

Ramsloh Diese Zahlen sind mehr als alarmierend. Die Polizei kontrollierte am vergangenen Sonntag kurz vor dem großen Karnevalsumzug in Ramsloh 25 Zugmaschinen samt Anhänger. Das Ergebnis: 13 Gespanne wurden beanstandet, fünf Fahrzeugen wurde sogar die Weiterfahrt untersagt. Vor allem Bremsanlagen der Anhänger waren mangelhaft oder überhaupt nicht betriebsbereit, aber auch zahlreiche Reifen waren in einem schlechten Zustand, teilte die Polizei mit.

Mit solch einem Ergebnis hatte das federführende Kommissariat in Friesoythe um Einsatzleiterin Nadine Luttmann, die von ihren Kollegen Karsten Knelangen und Dominik Gunz unterstützt wurde, nicht gerechnet. „Wir waren wirklich erschrocken“, sagte Knelangen am Montag im NWZ-Gespräch. Zumal alle Gruppen wenige Tage zuvor noch verpflichtend an einer Informationsveranstaltung der Karnevalsgesellschaft Ramsloh teilnehmen mussten. Ohne diese Teilnahme gab es keine Starterlaubnis.

Bei diesem Treffen habe die Polizei nochmals ausführlich auf die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge, insbesondere auf den technischen Zustand der Anhänger, hingewiesen. Auf der Versammlung habe die Polizei auch angekündigt, am Sonntag die Fahrzeuge zu kontrollieren. Umso ernüchternder war dann die Kontrolle, die ab 10 Uhr an der Kreuzung Brinkstraße/Burgstraße durchgeführt wurde.

Die Polizei hat in allen 13 Fällen Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Strafen haben es in sich – 180 bis 270 Euro können fällig werden, auch Punkte in Flensburg sind möglich. Da die Polizei im Vorfeld alle Umzugsteilnehmer auf die Einhaltung der Verkehrssicherheit hingewiesen hat, kann sogar geprüft werden, ob es sich bei den Verstößen um Vorsatz gehandelt hat. Dann könne sich das Bußgeld schnell verdoppeln, heißt es seitens der Polizei.

Die Beamten waren am Sonntag aber übrigens keine Spielverderber. Die beanstandeten Fahrzeuge durften am Umzug trotzdem teilnehmen. Aber auch nur, da im Umzug Schrittgeschwindigkeit zulässig war. Die fünf Gespanne mit den gravierendsten Mängel mussten aber gleich nach dem Umzug abgestellt werden. Die Anhänger mussten dann entweder in Begleitung eines Sicherungsfahrzeuges oder auf einem Auflieger die Heimreise antreten.

Zu ermitteln gilt es für die Polizisten im Nachgang der Kontrolle zudem, ob die Halter von vier Umzugsfahrzeugen tatsächlich eine vorgeschriebene Zusatzversicherung abgeschlossen hatten. Einen Traktorfahrer erwartet außerdem ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, da sein Gefährt für seine Fahrerlaubnisklassen zu schnell war.

Die Vorkommnisse werden von der Polizei an den Landkreis Cloppenburg als Genehmigungsbehörde des Umzuges und an die Gemeinde Saterland weitergeleitet.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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