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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

In 123 Einsätzen großen Mut bewiesen

22.02.2018

Ramsloh Zu 123 Einsätzen sind die Feuerwehr Ramsloh und der First Responder im Jahr 2017 gerufen worden, berichtete Ortsbrandmeister Matthias Stöter jüngst auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Ramsloh. Anwesend waren auch Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns, Gemeindebrandmeister Rolf Tebben, stellvertretender Gemeindebrandmeister Hartmut Hanekamp und stellvertretender Zugführer Lukas von Kajdacsy (Feuerwehr Scharrel). Weitere Gäste waren 1. Gemeinderat Wilhelm Hellmann, stellvertretender Bürgermeister Leonhard Rosenbaum, Andreas Behne (Polizei Saterland), Pfarrer Ludger Fischer und Andreas Thoben von der Öffentlichen Brandkasse.

33 Brandeinsätze

Ortsbrandmeister Matthias Stöter berichtete, dass die Gesamtmitgliederzahl der Wehr seit Ende 2017 aus 98 Mitgliedern besteht: 64 Kameradinnen und Kameraden in der Einsatzabteilung, acht Mitglieder in der First-Responder-Gruppe, 23 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und drei Mitglieder in der Altersabteilung. Dazu kommen noch 209 Personen im Förderverein. In 2017 wurde Andre Eilers von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen.

Beförderungen und Ehrung

Zum Feuerwehrmann/-frau in der Freiwilligen Feuerwehr Ramsloh wurden befördert: Annika Tebben, Julia Meyer sowie Niklas Böhmann

Zum Hauptfeuerwehrmann Marcel Bittroff

Zum Oberlöschmeister Timo Hinrichs und Matthias Schulte

Zum Hauptlöschmeister Matthias Neiteler

Für 25 Dienstjahre in der Freiwilligen Feuerwehr Ramsloh wurde Helmut Lammers vom Ersten Gemeinderat Wilhelm Hellmann geehrt.

Die Einsätze der Feuerwehr Ramsloh teilten sich 2017 auf in: 33 Brandeinsätze, 53 Hilfeleistungen, zwei Verkehrsunfälle, vier sonstige Einsätze (Absperrungen etc.) und vier Fehlalarme. Das First-Responder-Team hatte 27 Einsätze im Bereich Medizinische Hilfeleistungen und 22 zum Eigenschutz der Wehr.

Die insgesamt 10 673 geleisteten Stunden teilten sich auf in: 1861 Einsatzstunden Feuerwehr und First Responder, 550 Ausbildungsstunden auf Kreisebene, 164 Ausbildungsstunden auf Landesebene, 3141 Dienst- und Fortbildungsstunden der Jugendfeuerwehr, 156 Stunden Dienstabende des First-Responder-Teams, 4801 Dienst-, Ausbildungs- und Funktionsträgerstunden aller Kameraden der Feuerwehr Ramsloh.

Gerätewart Matthias Schulte erwähnte, dass es personelle Veränderungen gab. Im März 2017 gab Frank Sinnigen das Amt des Gerätewartes nach sechs Jahren ab. Fast 13 Jahre hatte er zuvor das Amt als stellvertretender Gerätewart inne. Neuer stellvertretender Gerätewart ist Lukas Schütte. Derzeit sind neun Fahrzeuge und vier Anhänger im Bestand, mit den Einsatzfahrzeugen wurden 19 535 Kilometer zurückgelegt. Angeschafft wurden: Automatische Funkaufzeichnung für den ELW 1, sechs Sprechgarnituren für die Funkgeräte der Atemschutzträger und Überwacher, drei Hohlstrahlrohre, Bandschlingen und Türkeile für die Atemschutzgeräteträger, ein Hooligan-Tool und zwei Handscheinwerfer.

Atemschutzgerätewart Bernd Kruse teilte mit, dass Lars Hölscher, Sarah Kruse und Andre Meyer den Atemschutzlehrgang erfolgreich bestanden haben. Die Feuerwehr Ramsloh verfügt nun über 32 Atemschutzgeräteträger. Bei fünf Einsätzen im Jahr 2017 waren die Kameraden 164 Minuten unter Atemschutz und 400 Minuten in Bereitschaft.

Bei der First-Responder- Gruppe (17 Personen insgesamt) gab es zwei Neuaufnahmen: Stefan Feldhusen und Uwe Jourdain. Am 26. Juni wurde erstmalig ein Blutspende-Termin ausgerichtet. Es kamen 134 Spender, davon zwölf Erstspender.

Ortsbrandmeister Matthias Stöter verkündete, das Jürgen Niemann der „Feuerwehrmann des Jahres 2017“ der Ramsloher Feuerwehr ist. Dazu gratulierten alle Kameraden dem 1. Hauptfeuerwehrmann mit tosendem Applaus.

Gemeindebrandmeister Rolf Tebben bedankte sich bei den Ramsloher Feuerwehrfrauen und -männern sowie der Führung für die geleistete Arbeit in 2017. Auch Pfarrer Ludger Fischer und Andreas Behne von der Polizei Saterland fanden Worte des Dankes. Andreas Thoben von der Öffentlichen Brandkasse sprach allen Kameraden für ihren Einsatz ein großes Lob aus und überreichte Ortsbrandmeister Matthias Stöter einen kleinen Scheck.

Stehende Ovationen

Zum Ende ergriff Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns noch einmal das Wort und bedankte sich bei allen Kameraden für die gute Zusammenarbeit der vergangenen sechs Jahre. Oltmanns wird am 30. April sein Amt als Kreisbrandmeister abgeben und den Ruhestand einläuten. Mit stehenden Ovationen wurde er verabschiedet.

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