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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Angeklagte Aus Garrel Und Saterland: Raub als Rache für angebliche Vergewaltigung

22.11.2018

Saterland /Garrel /Oldenburg Wegen schweren Raubes müssen sich seit Mittwoch ein 22-jähriger Saterländer und ein 24 Jahre alter Mann aus Garrel vor der 2. Großen Strafkammer des Oldenburger Landgerichts unter Vorsitz von Richter Nils Knobloch verantworten. Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen, am 7. März einen Oldenburger in dessen Wohnung überfallen, zwei Stunden lang eingesperrt, mit einem Messer bedroht und ausgeraubt zu haben.

Der Geschädigte hatte am anderen Tag Anzeige erstattet. Für einen Tag saßen die beiden Angeklagten dann in Haft, bis der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt wurde. Die angeklagte Tat würde mit einer sehr hohen Strafe geahndet. Die Angeklagten traten deswegen auch die Flucht nach vorne an. Sie hätten in der Tatnacht eine Vergewaltigung rächen wollen, erklärte der Saterländer. Den Vorwurf der Anklage räumte der 22-Jährige umfänglich ein. Sie hätten den Oldenburger zwei Stunden lang drangsaliert und dann ausgeraubt, aber eben wegen der Vergewaltigung.

Der Oldenburger soll die Freundin des Saterländers vergewaltigt haben. Zum Zeitpunkt dieses Geschehens habe sich letzterer in einer Therapie befunden. Dann habe seine Freundin angerufen und erklärt, von dem Oldenburger vergewaltigt worden zu sein. Er habe die Therapie sofort abgebrochen, um die Dinge zu regeln, so der Saterländer. Der 22-Jährige, der nach dem Abbruch der Alkoholtherapie alsbald rückfällig geworden war, hatte sich mit seinem Freund aus Garrel besprochen. Gemeinsam sollen die beiden Männer dann auf die Idee gekommen sein, die angebliche Vergewaltigung zu rächen.

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Die Sache war aber komplizierter: Die Freundin des Saterländers soll unter einer psychischen Störung leiden. Sie hätte gegen den Oldenburger nicht aussagen können. Deswegen wurde die angebliche Vergewaltigung auch nicht weiter verfolgt. Damit nicht genug: Die Freundin des Saterländers soll weiter Kontakt zu dem mutmaßlichen Oldenburger Vergewaltiger gehalten haben. Grund dafür sei die Absicht gewesen, sich selbst zu verletzen, was dem Krankheitsbild seiner Freundin entspreche, so der Saterländer. In der Tatnacht sollte eben auch eine Kontaktsperre besprochen werden.

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