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NWZonline.de Region Cloppenburg Blaulicht

Emotionaler Abschied nach insgesamt 52 584 Stunden

30.08.2018

Scharrel Das Ortskommando der Freiwilligen Feuerwehr Scharrel hat seinen langjährigen Ortsbrandmeister Stefan Vocks offiziell verabschiedet. Am 1. August hatte er sein Amt an Michael Wöste abgegeben. Mit einigen Einsatzfahrzeugen wurde Vocks, der sichtlich gerührt war, nun zusammen mit seiner Familie von zu Hause abgeholt und zum Feuerwehrhaus gefahren.

Dort standen schon die Kameraden samt Jugendfeuerwehr und First-Responder-Team Spalier mit C-Schläuchen. Im Feuerwehrhaus begrüßte Wöste dann die Gäste, darunter Bürgermeister Thomas Otto, Gemeindebrandmeister Rolf Tebben und seinen Stellvertreter Hartmut Hanekamp, Matthias Stöter, Ortsbrandmeister Ramsloh, und seinen Stellvertreter Matthias Neiteler, Thomas Giehl, Pressewart der Feuerwehr Saterland, den Vorsitzenden des Fördervereins, Benno Hermes, sowie den ehemaligen Bürgermeister Hubert Frye. „Sechs Jahre, 313 Wochen, 2191 Tage oder 52 584 Stunden, lieber Stefan, warst Du unser Ortsbrandmeister“, sagte Wöste, „eine Amtszeit mit Höhen und Tiefen“.

Am 1. August 2012 hatte Vocks das Amt als Ortsbrandmeister von Wolfgang Fennen übernommen. Zuvor war er bereits zwei Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister gewesen. Vocks erste Bewährungsprobe war der Großbrand am C-Port, die er mit Bravour meisterte und zeigte, dass er Verantwortung übernehmen konnte. Seine Amtszeit begann mit einer gut aufgestellten Feuerwehr, einige Fahrzeuge waren noch zu beschaffen, aber der Großteil der Feuerwehr Scharrel war auf einem professionellen Stand.

Am 5. Oktober 2013 kam jedoch alles anders als erwartet, das Feuerwehrhaus Scharrel stand in Vollbrand. An diesem Tag begann für Vocks und seinen Kameraden eine sehr schwere Zeit. Seine ganze Amtszeit war von diesem Brand geprägt. Alles musste neu beschafft werden – von Fahrzeugen über Mobiliar bis hin zur Einsatzkleidung. Ganz wichtig für Vocks war in diesen schweren Zeiten der Zusammenhalt der Kameraden. Gestärkt wurde er auch von seiner Frau Yvonne und seinen drei Kindern.

In seiner gesamten Amtszeit hat Vocks vieles angeschoben, bewegt und mitgestaltet. Nach sechs aufregenden Jahren als Ortsbrandmeister hatte er sich nun entschieden, keine weitere Amtszeit zu übernehmen.

Auch Bürgermeister Otto lobte Vocks für die ganze Arbeit in der Feuerwehr. Feuerwehrkameraden seien etwas Besonderes, sie schützten mit Leib und Leben die Mitbürger. Er überreichte Vocks ein Abschiedsgeschenk. Lob für seine ausgezeichnete Arbeit bekam Vocks zudem von Frye, der sich ebenfalls mit einem kleinen Geschenk bedankte.

Wöste überreichte als kleine Anerkennung von den Kameraden eine Grillausrüstung und ein Gutschein für ein Grillseminar. Seine Frau Yvonne bekam einen Blumenstrauß. Vocks bedankte sich bei allen Kameraden, Bürgermeister Otto und Frye für die ergreifenden Worte. Zum Schluss des offiziellen Teils wurde es noch einmal emotional: Mit stehenden Ovationen wurde Stefan Vocks verabschiedet. Und hier und da flossen auch ein paar Tränen.

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